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Lean Lexikon

Leonardo Lean Lexikon

Das Lean Lexikon bietet eine Sammlung der gängigsten Begriffe rund um das Thema Lean Management. Es dient Ihnen als Nachschlagewerk für Ihre tägliche Arbeit.

 

Demand Flow Technology

DFT ist eine Ausprägung von Lean Management. Schwerpunkt ist die Auslösung und Steuerung eines Produktionsauftrages durch das Pull-Prinzip. Die Prozesse sind die gleichen wie bei Lean Production. Grundsatz: Mit diesem…

Deming Kreis

(Auch Deming-Rad, Shewhart cycle, PDCA-Zyklus) Der Begriff Deming-Kreis ist nach William Edwards Deming (1900–1993) benannt, einem amerikanischen Physiker und Statistiker, dessen Wirken maßgeblich den heutigen Stellenwert des Qualitätsmanagements beeinflusst hat….

Dezentrales Produktions-Management

DPM ist eine spezifische Methodik für das operative SCM, mit Schwerpunkt auf „Inbound- SCM“. DPM zielt auf die weitestgehend autonome Planung und Steuerung von Wertschöpfungsketten in eigenständigen Produktionseinheiten, die untereinander…

Double Sourcing

Double Sourcing ist ein Zweiquellenbezug pro Materialart. Ein Double Sourcing wird insbesondere zur Streuung von Risiken durchgeführt. Verwandte Themen: Sourcing Quelle: Werner, Hartmut: Supply Chain Management – Grundlagen, Strategien, Instrumente…

Drei D

3 D ist die Abkürzung für „dirty, dangerous and difficult“ (schmutzig, gefährlich und schwierig). Die amerikanische Form des japanischen Begriffs „3 K“ (kitanai, kiken, kitsui). Damit werden Stellen mit schlechter…

Drei-M

Sammelbegriff für unsichere und zu Verschwendung führenden Tätigkeiten (Muri, Mura, Muda)

Durchlaufzeit

Die Durchlaufzeit bemisst die Prozesszeit zwischen dem Zeitpunkt des Anstoßes eines Prozesses und dessen Abschluss, d.h. dem Vorliegen des Prozessergebnisses. Die Durchlaufzeit wird mit Hilfe der Prozesszeitanalyse ermittelt. In der…

Durchsatz

Das Tempo, mit dem das gesamte System Gewinn (Cash-Flow) hervorbringt. Quelle: Werner, Hartmut: Supply Chain Management – Grundlagen, Strategien, Instrumente und Controlling, Gabler

E-Kanban

Moderne Produktionssysteme sind aufgrund ihrer Komplexität und Variantenvielfalt häufig auf starken Einsatz von Informationstechnologie angewiesen. Daher wurde es für Unternehmen wichtig, die eingeführte Kanban-Systematik in ihr PPS-System zu integrieren. Für diese Integration…

E-Procurement

Elektronische Beschaffung Unter E-Procurement versteht man die aufwandsarme Beschaffung hauptsächlich von C-Teilen durch ein Unternehmen. Dies wird mehrheitlich Anbieterkataloge unterstützt, die im Intranet zu Online-Shops zusammengefasst werden. Auf diese Kataloge hat dann…

EAN-Code

Ein EAN-Code (Europäische Artikel Nummer) fördert die Standardisierung von Sachnummern, um potenzielle Fehlerquellen beim Scannen zu reduzieren. Der EAN-Code ist ein an Waren angebrachter Aufklebezettel, der durch den Barcode oder…

EBIT

EBIT ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl und sagt etwas über den betrieblichen Gewinn eines Unternehmens in einem bestimmten Zeitraum aus. EBIT ist die Abkürzung für englisch: earnings before interest and taxes….

EBITDA

Beim EBITDA werden neben Zinsen und Steuern außerdem die Abschreibungen herausgerechnet. Zum EBITDA greifen vorzugsweise Unternehmen, die andere Firmen gekauft haben; denn das Ergebnis solcher Firmen würde über die Abschreibungen…

EDI/Web-EDI

Electronic Data Interchange (EDI) ist ein elektronischer Datenaustausch zwischen mindestens zwei Partnern. Im SCM wird dazu eine Point-to-Point-Anbindung zwischen dem Lieferanten (der Quelle) und dem Kunden (der Senke) geschaffen. Die…

EDIFACT

EDIFACT ist ein branchenübergreifender internationaler Standard für das Format elektronischer Daten im Geschäftsverkehr. EDIFACT ist einer von mehreren internationalen EDI-Standards. Verantwortlich für den EDIFACT-Standard ist eine UN-Einrichtung namens CEFACT, die…

Effektivität und Effizienz

Effektivität bedeutet, die richtigen Dinge zu tun. Effizienz meint, die Dinge richtig zu tun. Die Effektivität ist strategisch geprägt, und sie orientiert sich an der Erfolgswirksamkeit von Handlungen. Eine Effizienz…

Efficient Consumer Response

Erweitertes Dienstleistungsangebot eines Produzenten oder Logistikdienstleisters. In der ursprünglichen Form des ECR werden beim Einzel- oder Großhandel täglich die Abverkäufe an der Kasse (Point of sale, POS) elektronisch erfasst und…

EFQM-Modell

Ein Qualitätsmanagement-System des Total-Quality-Management. Es wurde 1988 von der European Foundation for Quality Management (EFQM) entwickelt. Ziel des Modells ist die umfassende Verbesserung der Qualität, Identifikation von Qualität als Wettbewerbsvorteil, Verbesserung…

Ein-Griff-Messlehre

Werkzeug zur Qualitätssicherung, NIO Ein einfaches Messinstrument, das optimal auf das zu messende Werkstück angepasst ist und mit „einem Handgriff“ zu bedienen ist. Es muss nichts eingestellt werden, die Lehre braucht nur…

Ein-Griff-Umrüsten

Umrüstvorgang, der mit „einem Handgriff“ zu bewerkstelligen ist. Die Betriebsmittel müssen so ausgelegt werden, dass keine Justiertätigkeiten für das Umrüsten erforderlich sind: Das erste neue Teil nach dem Rüstvorgang muss ein IO-Teil…

Einfachautomatisierung

LCIA (Low Cost Intelligent Automation) Automatisierung einer manuellen Tätigkeit mit einfachsten Mitteln im Eigenbau. Vorhandene manuelle Tätigkeiten werden zunächst – mitunter in mehreren Schritten – erleichtert und standardisiert (standardisierte Arbeitsabläufe). Das dadurch…

Einfache und Sichere Technik

Um eine hohe Verfügbarkeit sicherzustellen, kommen im allgemeinen einfache und zuverlässige, vor Ort beherrschbare Techniken und Systeme zum Einsatz – insbesondere dort, wo Menschen Maschinen bedienen. Dies gilt ebenso für verkettete automatische…

Einrichteblatt mit Werkzeug- und Aufspannplan

One-touch Exchange of Dies Damit die im NC-Programm programmierte Bearbeitung von der CMC-Maschine auch exakt ausgeführt wird, muss die Werkzeugmaschine entsprechend eingerichtet werden; d.h. die richtigen Werkzeuge müssen eingesetzt und das Werkstück…

Einstellige Werkzeugwechselzeit

SMED: Single-minute Exchange of Dies Umrüsten einer Maschine in weniger als 10 Minuten: es gilt die Zeit zwischen dem letzten guten Teil einer Serie bis zum ersten guten Teil der nächsten…

Einzelstück(satz)fluss

Form der Fertigung, bei der ein Werkstück zusammen mit allen zu montierenden Bauteilen als vorkommissionierter Bausatz durch eine Montagelinie fließt. Diese Form der Fertigung ist besonders für Linien geeignet, an der zahlreiche…

Einzelstückfluss

One-Piece-Flow Form der Fertigung, bei der ein Werkstück nach der Bearbeitung sofort an den nächsten Prozess weitergegeben wird, um dort bearbeitet zu werden. Das bedeutet, dass vor einem Prozessschritt maximal 1 Werkstück…

Electronic Commerce

EC/E-Commerce Electronic Commerce ist der elektronische Austausch von strukturierten und unstrukturierten Geschäftsnachrichten zwischen DV-Anwendungssystemen beziehungsweise Personen unter Anwendung unterschiedlicher Technologien (z.B. EDI, E-Mail, Internet/WWW etc.). Es geht im Wesentlichen darum, eine technologieunterstützte Vollendung…

Electronic Data Interchange

Elektronischer Datenaustausch, EDI Unter EDI wird der Austausch strukturierter Geschäftsdaten (z.B. Rechnungen, Bestellungen), durch die Verwendung standardisierter Formate (z.B. EDIFACT, EAN-COM), von Applikation zu Applikation (PPS, Finanzbuchhaltung), unter Nutzung von öffentlichen oder…

Elektronische Lieferketten

Die elektronischen Lieferketten stellen eine Front-End-Back-End-Beziehung dar. Als Front-End-Systeme dienen das Internet, Extranet oder Intranet. Das Back-End-Modul ist das Supply Chain Management, welches die reibungslosen Abläufe von physischen Prozessen (die Zustellung der…

Engpass

Bottleneck Arbeitsbereiche oder -stationen in der Fertigung, die den Produktionsdurchsatz mindern. Lesen Sie weiter bei Engpass-Steuerung

Engpass-Steuerung

OPT – Optimized Production Technology Die Engpass-Steuerung geht auf das Buch „The Goal – Exellence in Manufacturing“ von Eliyahu M. Goldratt und Jeff Cox zurück. In der Fachliteratur wird sie…

Engpassmaschine

Bottleneck Nach REFA sind Engpassmaschinen Arbeitssysteme, bei denen erfahrungsgemäß bei hohem Beschäftigungsgrad für eine Einzelkapazität eine kapazitative Unterdeckung vorliegt (d.h. der Kapazitätsbedarf ist größer als der Kapazitätsbestand). Jede Abweichung von dem geplanten und…

Engpassmaschine

Bottleneck Nach REFA sind Engpassmaschinen Arbeitssysteme, bei denen erfahrungsgemäß bei hohem Beschäftigungsgrad für eine Einzelkapazität eine kapazitative Unterdeckung vorliegt (d.h. der Kapazitätsbedarf ist größer als der Kapazitätsbestand). Jede Abweichung von dem geplanten und…

Enterprise Relationship Management

ERM In modernen Supply Chains weitet sich ein Customer Relationship Management zu ERM. Symptomatisch für ein ERM ist die vollständige Integration des Kunden in die Lieferkette des Herstellers. Ein Kundenauftrag wird durchgängig…

Enterprise Resource Planning

ERP, Unternehmensressourcenplanung ERP beschreibt ein Konzept für die Produktionsplanung und -steuerung. Dies umfasst die sukzessive Abarbeitung der Bereiche – Produktionsprogrammplanung, – Produktionsdurchführungsplanung, – Bereitstellungsplanung, wobei die Ergebnisse eines Bereiches als fixe…

Ergebnisorientierte Prozessoptimierung

EPO Die ergebnisorientierte Prozessoptimierung hat zum Ziel, Prozessveränderungen auf deren Nutzen hin zu untersuchen und zu bewerten. Im Vordergrund steht eine kurze und pragmatische Vorgehensweise, die schnelle Ergebnisse liefert. EPO…

Externes Rüsten

External Set-up Einzelne Punkte beim Werkzeugwechsel, die auch während des Maschinenzyklus unter sicheren Bedingungen außerhalb der Maschine ausgeführt werden können

Fehlermöglichkeiten und –Einflussanalyse

kurz „Auswirkungsanalyse“ FMEA: Failure Mode and Effects Analysis Die FMEA ist ein Werkzeug der Qualitätsplanung zur vorbeugenden Sicherung der Qualität. Damit werden durch vorausschauende Analyse mögliche Fehlerquellen in der Konstruktion, Planung und…

Fertigungsablaufart

Organisationstyp der Fertigung, Kriterium auf Organisation der Fertigung Werkbankfertigung: hier werden handwerkliche Arbeitsprozesse ohne Unterstützung durch Maschinen von Anfang bis zum Ende von einer Arbeitsperson oder einer Arbeitsgruppe an einer Bearbeitungsstation ausgeführt….

Fertigungsart

Fertigungsart/Produktionstyp, auch Prozesstyp oder Repetitionstyp der Fertigung Kriterium ist die Anzahl der gefertigten Produkte (Fertigungsart im engeren Sinn): Einzelfertigung: Jedes Erzeugnis wird individuell und einmalig hergestellt. Keines der erzeugten Güter gleicht…

Fertigungsinsel

Zelle, engl.: production cell Die Fertigungsinsel hat die Aufgabe, aus gegebenem Ausgangsmaterial Produktteile oder Endprodukte möglichst vollständig zu fertigen. Die notwendigen Betriebsmittel sind räumlich und organisatorisch in der Fertigungsinsel zusammengefasst. Das Tätigkeitsfeld…

Fertigungsplanung und Fertigungssteuerung

Die Fertigungsplanung und -steuerung befasst sich im Gegensatz zur allgemeineren Produktionsplanung und -steuerung mit einem Teilaspekt der Produktion, nämlich mit der Teilefertigung und Montage. Die Phase der Fertigungssteuerung beginnt nach der Verfügbarkeitsprüfung…

Fertigungssegmente

Die Fertigungssegmentierung ist querschnittsorientiert und soll die Kosten- und Produktivitätsvorteile der Fließfertigung mit der hohen Flexibilität der Werkstattfertigung vereinen. Fertigungssegmente sind produktorientierte, organisatorische Einheiten mit eindeutiger Markt- und Zielausrichtung. Ziel der Segmentierung…

Fertigungssegmentierung

Die Fertigungssegmentierung teilt den Fertigungsprozess in mehrere Funktionsgruppen auf. So werden die Werkstoffe aus dem Eingangslager entnommen, in mehreren Funktionsgruppen bearbeitet und in Teil- und Endmontage zum endgültigem Produkt zusammengefügt. Nach der Endmontage…

Fertigungstechnik

Begriff aus Produktionstechnik und Maschinenbau. Fertigungstechnik ist die Lehre von der wirtschaftlichen Herstellung geformter Werkstücke aus gegebenen Ausgangsmaterialien nach vorgegebenen geometrischen Bestimmungsgrößen (unter Einhaltung bestimmter Toleranzen) und deren Zusammenbau zu funktionsfähigen Erzeugnissen. Ein…

FIFO: First In-First Out

engl. „zuerst herein – zuerst hinaus“ gleichbedeutend mit „First-Come First-Served“ bzw. FCFS FIFO bezeichnet jegliche Verfahren der Speicherung, bei denen diejenigen Materialien/Elemente, die zuerst gelagert/gespeichert wurden, auch zuerst wieder aus dem…

Flexibilitätskennzahlen

in der Zuliefererindustrie Die Einführung von ERP-Systemen in der Zulieferbranche erfüllt in wenigen Fällen die Erwartungen der Anwender. Ist es die fehlende Funktionalität im Softwaresystem, die den Benutzer verzweifeln lässt? Das kann…

Fliessfertigung

Bei der Fließfertigung (oder Reihenfertigung) wird die Herstellung eines Produktes in aufeinanderfolgende Arbeitsprozesse unterteilt, die wiederum in einzelne Arbeitsschritte aufgeteilt sein können. Die Aufstellung der Betriebsmittel folgt diesem Produktionsablauf, die Maschinen und Werkzeuge…

Fortschrittszahlenkonzept

Fortschrittszahlenprinzip Fortschrittszahlen sind ein vor allem in der Großserienproduktion ursprünglich zwischen Automobilfirmen und ihren Zulieferern vereinbartes Verfahren zur Steuerung von Lieferungen zwischen dem Zulieferer und seinem Kunden. Mit Hilfe der Fortschrittszahlen lassen…