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Lean Lexikon

Leonardo Lean Lexikon

Das Lean Lexikon bietet eine Sammlung der gängigsten Begriffe rund um das Thema Lean Management. Es dient Ihnen als Nachschlagewerk für Ihre tägliche Arbeit.

 

5S

Fünf S (5S auch 6S) „Ordnung und Sauberkeit“ ist eine Zustandsbeschreibung unseres Lebensumfeldes. Das Umfeld bzw. die Umgebung, in der wir uns aufhalten, hat einen bedeutenden Einfluss auf unser Wohlbefinden. Das…

ABC-Analyse

Die ABC-Analyse ist ein betriebswirtschaftliches Analyseverfahren. Sie teilt eine Menge von Objekten in die Klassen A, B und C auf, die nach absteigender Bedeutung geordnet sind. Eine typische ABC-Analyse gibt…

AD Hoc Team

Ein AD-HOC-Team bildet sich nach Bedarf und für kurze Zeit, um eine bestimme Aufgabe, eine Problemlösung anzugehen. Es entsteht eine lose Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten, die nach Erledigung der Aufgabe…

Advanced Planning Systeme

AP-Systeme sind DV-Systeme zur optimierenden Planung von Mengen und Terminen. Sie beziehen Daten aus den operativen Transaktionssystemen (z.B. ERP/PPS-Systeme) und übernehmen eine durchgängige Steuerungs- und Optimierungsfunktion als Erweiterung der transaktionsorientierten…

Analogie-Methode

Die Analogie-Methode ist eine Aufwandsschätzung und dient der Ermittlung, welche Ressourcen in welchem Umfang für die Produkterstellung notwendig sind. Dazu findet ein Vergleich des zu schätzenden Projekts mit ähnlichen, abgeschlossenen…

Andon

(Japanisch für „Papierlaterne“) Eine Methode des Visual Management und Bestandteil des Toyota Produktionssystems, um eine selbsterklärende Symbolik zu erstellen, die zur Vermittlung von Funktionen und Abläufen an einer Maschine oder…

Application Service Providing

Der Application Service Provider (Abkürzung: ASP) bzw. Anwendungsdienstleister ist ein Dienstleister, der eine Anwendung (z. B. ein ERP-System) zum Informationsaustausch über ein öffentliches Netz (z. B. Internet) oder ein privates…

Asset Management System

Ein Anlagegüterverwaltungssystem (AGVS), früher oft auch Asset Management System (AMS), ist ein Informationssystem zur Verwaltung von Anlagegütern. Anlagegüterverwaltungssysteme werden im IT-Bereich zur Verwaltung und Nachverfolgung von Hard- und Software genutzt:…

Audit

Als Audit werden allgemein Untersuchungsverfahren bezeichnet, die dazu dienen, Prozesse hinsichtlich der Erfüllung von Anforderungen und Richtlinien zu bewerten. Dies erfolgt häufig im Rahmen eines Qualitätsmanagements. Die Audits werden von…

Available To Promise

Merkmal eines kundenorientierten Logistiksystems, das dem Besteller bereits bei Auftragseingang einen verbindlichen Liefertermin zu bestätigen vermag. Alternative Erklärung: Bestimmung einer machbarkeitsgeprüften Lieferterminzusage auf Basis einer Momentaufnahme von Distribution, Produktion und…

Baka yoke

Poka Yoke war zu Beginn unter „Baka Yoke“ bekannt. Baka Yoke bedeutet auf japanisch „Narrensicher“. Da die Arbeiter, die diese Methode anwandten, diesen Begriff als ihnen gegenüber abfällig empfanden, wurde…

Balanced Scorecard

BSC ist ein Konzept zur Messung, Dokumentation und Steuerung der Aktivitäten eines Unternehmens bzw. einer Organisation im Hinblick auf seine Vision und Strategie.* Die starke Finanzorientierung sowie der verengte Blick…

Begriffesammlung zur Industrie 4.0

Die wichtigsten Begriffe zum Thema Industrie 4.0   Industrie 4.0 wird von englischen Begriffen dominiert. Das liegt daran, dass die Sprache von Produktion und Informationstechnologie zusammenwachsen – so wie die…

Benchmarking

Benchmarking ist ein systematischer Bewertungsprozess, bei dem die Leistungen entweder innerhalb eines Unternehmens (internes Benchmarking), mit branchengleichen, führenden Konkurrenten (wettbewerbsfokussiertes Benchmarking) oder mit branchenverschiedenen, führenden Unternehmen (funktionales Benchmarking) verglichen und…

Beschaffung

Die Tätigkeiten der Beschaffung gehen weiter als die des Einkaufs. Auch strategische Aspekte können unter dem Begriff subsumiert werden. Eine Beschaffung bezieht sich auf die Gewährleistung der Beschaffungsmarktsituation und der…

Beschaffungsprozess

Der Beschaffungsprozess begleitet und erfüllt alle beschaffungslogistischen Aufgaben bis zur Warenannahme und Rechnungsprüfung und umfasst die Bedarfsermittlung, Lieferantenauswahl, Bestandsplanung und -führung sowie die Bestellabwicklung.

Bestände

Bestände werden erzeugt durch – Aktivierung von Aufträgen – Auffüllen von Mindestbeständen – Erzeugung von Sicherheitsbeständen – Vorratsfertigung – Mindestbestellmengen – Bevorratung aufgrund langer Wiederbeschaffungszeiten – Mengenerhöhung im Beschaffungsbereich –…

BestellpunktVerfahren

Der Bestellpunkt dient als „Auslöser“ zur rechtzeitigen Nachbestellung bei der Materialbeschaffung. Es wird ein Bezug entsprechend der speziellen Anforderungen so gewählt, dass der Vorlauf genügt, der durch die Bestellung aufgrund…

Betriebsdatenerfassung

Die Betriebsdatenerfassung dient der Erfassung und Ausgabe betrieblicher Daten in digitaler Form. Die Daten werden dabei entweder automatisch oder manuell erfasst, um sie am Ort ihrer Verarbeitung zur Verfügung zu…

Betriebsmittel

Unter Betriebsmitteln sind alle beweglichen und unbeweglichen Anlagegüter zu verstehen, die zur betrieblichen Leistungserstellung dienen. Im betriebswirtschaftlichen Bereich lässt sich mit dieser Definition durchaus zurechtkommen. In steuerlicher Hinsicht wird üblicherweise…

Black Box-Lieferant

Black Box-Lieferanten werden frühzeitig in die Produktentwicklung des Herstellers einbezogen. Das Soll-Profil definiert der Hersteller im Lasten- und Pflichtenheft. Im Rahmen der Realisierung der Anforderungen werden dem Lieferanten große Freiheiten…

Budgetierung

Budgetierung bezeichnet den betriebswirtschaftlichen Planungsprozess, mit dem Ziel, ein Budget zu erstellen. Ergebnis ist ein kurzfristiger, operativer Unternehmensplan, der das Geschäft für die Zukunft des Unternehmens abbildet. Das Budget enthält…

Bullwhip Effekt

Gemeint ist ein Problem in der Planung und Disposition von Material. Dieses stellt sich so dar, dass sich Schwankungen von geplanten Absatzmengen z.B. eines Händlers nicht nur auf seine Bestellungen…

Business Reengineering

Das Pendant zum Total Quality Management (TQM) ist das Business Reengineering. Während beim TQM die inkrementelle Verbesserung existenter Strukturen vorgenommen wird, stellt das BR eine prozessorganisatorische Neuorientierung dar. Bekannte Vorgehensweisen…

C-Teile-Management

Unter C-Teile werden sämtliche Kleinteile, wie z.B. Schrauben, Muttern, Dübel und Verbrauchsmaterial verstanden. Bei diesen Produkten verursacht jede kleine Bestellung indirekte Kosten. Um jeden Tag die erforderlichen C-Teile verfügbar zu…

Category Management

Auf Handelsseite stellt Category Management allgemein die funktionsübergreifende Betrachtung von Warengruppen als strategische Geschäftsfelder dar, für die in intensivierter Zusammenarbeit zwischen Handel und Hersteller individuelle Ziele, Strategien und Maßnahmen erarbeitet…

Cax-Kürzel

Das ,,CAx“-Kürzel entwickelt sich zum Synonym moderner Technologie. Die große Zahl der Veröffentlichungen, steigende Verkaufszahlen und hohe Wachstumserwartungen in den vergangenen Jahren unterstützten die Vorstellung eines fast unbegrenzten Computereinsatzes in…

Chaku Chaku Strasse/Linie

Beschreibt eine Arbeitszelle, in der die Teile von den Maschinen automatisch entladen werden, so dass sich die Maschinenarbeiter nur zu bedienen brauchen und ohne zu warten an der nächsten Maschine…

Change Agent

Ein Experte für die konstruktive Herbeiführung von Klärungen in Entscheidungs- und Konfliktsituationen sowie von Innovationen bzw. Neuerungen und Veränderungen im persönlichen, organisatorischen, wirtschaftlich-technologischen oder politisch-sozialen Bereich. Alternative Erklärung: Er bewirkt…

Client

Der Computer, von dem aus auf den Server zugegriffen wird. Jeder PC mit einer Netzwerkkarte oder einem Internet-Anschluss kann als Client funktionieren. Von einem „Thin Client“ spricht man, wenn das…

Cluster

Werden mehrere Server zusammengeschaltet, spricht man von einem Cluster. Je nach Installation können sich die einzelnen Computer die Arbeit aufteilen, oder im Störungsfall für einander einspringen – so lassen sich…

Coaching

Das Wort “Coach” bedeutet ursprünglich “Kutsche” und ist in der englischen Sprache seit 1556 nachgewiesen. Seit 1848 wurde eine umgangssprachliche Verwendung des Begriffs für private Tutoren für Studenten beobachtet, im…

Computer Aided Design

CAD ist ein Sammelbegriff für alle Aktivitäten, bei denen die EDV direkt oder indirekt im Rahmen von Entwicklungs- und Konstruktionstätigkeiten eingesetzt wird. Dies bezieht sich im engeren Sinn auf die…

Computer Aided Design/Computer Aided Manufacturing

CAD/CAM beschreibt die Integration der technischen Aufgaben zur Produkterstellung und umfasst die EDV-technische Verkettung von CAD, CAP, CAM und CAQ. Auf der Basis der im CAD erzeugten digitalen Objektdarstellung werden…

Computer Aided Manufacturing

CAM bezeichnet die EDV-Unterstützung zur technischen Steuerung und Überwachung der Betriebsmittel bei der Herstellung der Objekte im Fertigungsprozess. Dies bezieht sich auf die direkte Steuerung von Arbeitsmaschinen, verfahrenstechnischen Anlagen, Handhabungsgeräten…

Computer Aided Planning

CAP bezeichnet die EDV-Unterstützung bei der Arbeitsplanung. Hierbei handelt es sich um Planungsaufgaben, die auf den konventionell oder mit CAD erstellten Arbeitsergebnissen der Konstruktion aufbauen, um Daten für Teilefertigungs- und…

Computer Aided Quality Assurance

CAQ bezeichnet die EDV-unterstützte Planung und Durchführung der Qualitätssicherung. Hierunter wird einerseits die Erstellung von Prüfplänen, Prüfprogrammen und Kontrollwerten verstanden, andererseits die Durchführung rechnerunterstützter Mess- und Prüfverfahren. CAQ kann sich…

Computer Integrated Manufacturing

CIM beschreibt den integrierten EDV-Einsatz in allen mit der Produktion zusammenhängenden Betriebsbereichen. CIM umfasst das informationstechnologische Zusammenwirken zwischen CAD, CAP, CAM, CAQ und PPS. Hierbei soll die Integration der technischen…

Consumer Enthusiasm

Dieser neue Begriff ist schon fast ärgerlich für Praktiker. Man glaubt offenbar, durch den Einsatz von IT Begeisterung entfachen zu können. Das ist natürlich Wunderglaube aus einer gewissen angelsächsischen Denkschule….

Content Syndication

Austausch und Handel von Inhalten, insbesondere für Publikationen im World Wide Web. Ein Content Provider tritt als Händler zwischen Contentanbieter und -käufer auf, meist verkoppelt mit Mehrfachverkauf und –verwendung von…

Content-Management-System

Softwaresystem für das Administrieren von Inhalten, das auf die Trennung von Inhalt, Struktur und Darstellung basiert und idealerweise folgende Komponenten besitzen sollte: Asset-Management, Workflow-Komponente, Benutzer- und Zugriffsverwaltung, Import- und Exportschnittstellen,…

Continuous Replenishment

Mit Continuous Replenishment (CR) oder Efficient Replenishment (ER) wird die Einbeziehung der Hersteller in die Auftrags- und Lieferplanung des Handels auf der Basis zeitnaher Absatzdaten bezeichnet. Ziel ist die Verringerung…

ConWIP

ConWIP ist eine Art Kanban für Prozessabschnitte. Im Unterschied zu anderen Verfahren werden nicht primär Termine gesteuert, sondern die Höhe des Materialbestands in der Produktion. Dieser Materialbestand wird weitgehend konstant…

Corporate Perfomance Management

Unter Corporate Performance Management wird ein ganzheitliches Managementkonzept zur durchgängigen Steuerung des Unternehmens verstanden. D.h. es werden die Leistung des Unternehmens (Business Intelligence), dessen Positionierung gegenüber dem Wettbewerb (Competitive Intelligence),…

Data Warehouse

Ein Data Warehouse ist ein von operationalen DV-Systemen getrenntes Datenbanksystem, in dem unternehmensweit Informationen aus unterschiedlichen (Sub-) Systemen – zum Teil ergänzt um weitere Daten – gespeichert und User-orientiert verarbeitet…

Delphi-Methode

Sie ist ein systematisches, mehrstufiges Befragungsverfahren mit Rückkopplung bzw. eine Schätzmethode, die dazu dient, zukünftige Ereignisse, Trends, technische Entwicklungen und dergleichen möglichst gut einschätzen zu können. Namensgeber der Methode ist…

Demand Flow Technology

DFT ist eine Ausprägung von Lean Management. Schwerpunkt ist die Auslösung und Steuerung eines Produktionsauftrages durch das Pull-Prinzip. Die Prozesse sind die gleichen wie bei Lean Production. Grundsatz: Mit diesem…

Deming Kreis

(Auch Deming-Rad, Shewhart cycle, PDCA-Zyklus) Der Begriff Deming-Kreis ist nach William Edwards Deming (1900–1993) benannt, einem amerikanischen Physiker und Statistiker, dessen Wirken maßgeblich den heutigen Stellenwert des Qualitätsmanagements beeinflusst hat….

Dezentrales Produktions-Management

DPM ist eine spezifische Methodik für das operative SCM, mit Schwerpunkt auf „Inbound- SCM“. DPM zielt auf die weitestgehend autonome Planung und Steuerung von Wertschöpfungsketten in eigenständigen Produktionseinheiten, die untereinander…

Double Sourcing

Double Sourcing ist ein Zweiquellenbezug pro Materialart. Ein Double Sourcing wird insbesondere zur Streuung von Risiken durchgeführt. Verwandte Themen: Sourcing Quelle: Werner, Hartmut: Supply Chain Management – Grundlagen, Strategien, Instrumente…