Qualitätsverbesserung
Qualität steigern und Qualitätskosten senken
Montage und Fertigung
Qualitätsverbesserung durch Vorbeugen statt Prüfen
Gute Qualität ist selbstverständlich, wiederkehrende Reklamationen kann sich kaum ein Unternehmen leisten. Die Frage ist, mit welchem internen Aufwand diese Qualität entsteht: Wie viele interne Fehlermeldungen, wie viel Nacharbeit, wie viele Lieferantenreklamationen und Prüfungen stecken dahinter? Und wie viele Fehler kehren seit Jahren immer wieder?
In vielen Unternehmen wächst das Qualitätsmanagement, während die Prozessqualität stehen bleibt. Es entstehen Berichte, Aushänge und Reports, aber keine nachhaltige Qualitätsverbesserung. Wir lösen brennende Qualitätsprobleme strukturiert und stärken den langfristig wichtigsten Hebel: präventive Prozessqualität in Produktion, Entwicklung und Einkauf.
Woran Sie es merken
Woran Sie Bedarf für Qualitätsverbesserung erkennen
01
Dieselben Fehler, immer wieder
Interne Fehlermeldungen tauchen seit Jahren in ähnlicher Form auf. Sie werden bearbeitet, aber ihre Ursachen nicht abgestellt.
02
Fehler schlüpfen durch
Trotz umfangreicher Prüfungen erreichen Abweichungen den Kunden. Für viele Unternehmen der schlimmste Fall.
03
Qualitätskosten im Dunkeln
Kaum ein Unternehmen kennt seine wahren Qualitätskosten. Die Aufteilung auf Vorbeugung, Prüfung und Abweichung ist fast nie transparent.
04
Mehr Berichte, nicht mehr Qualität
Das Qualitätsmanagement verwaltet Reklamationen und erstellt Reports. Für echte Verbesserung an Prozessen bleibt wenig Kapazität.
Hintergrund
Der größte Teil der Qualitätskosten entsteht reaktiv
Unsere Analysen zeigen immer wieder dasselbe Bild: Der weit überwiegende Teil der Qualitätskosten entsteht für Verwaltung und Beseitigung bereits passierter Fehler und für umfangreiche Prüfungen entlang der ganzen Prozesskette. In vorbeugende Fehlerverhütung fließt vergleichsweise wenig. Wer Qualität vor allem prüft, erreicht bessere Qualität nur mit überproportional steigenden Kosten. Sehr hohe Qualitätsniveaus, wie sie etwa in sicherheitsrelevanten Branchen gefordert sind, lassen sich so kaum erreichen.

Wirksame Qualitätsverbesserung setzt deshalb früher an: Qualität wird konstruiert, eingekauft und produziert. Der Mehraufwand für präventive Qualität wird in unseren Projekten durch weniger Abweichungen und eingesparte Fehlerkosten um ein Mehrfaches ausgeglichen.
Drei Schwerpunkte
Feuer löschen. Schnelle Lösung erkannter Hauptprobleme, vom kleinen Workshop bis zum Projekt mit vier Abteilungen und zwei Lieferanten. Wir übernehmen Methode und Organisation, Ihr Team bringt das Produktwissen.
Brände verhindern. Präventive Qualität in Produktion und Office, vom einfachen Shopfloor-Qualitätssystem bei einem Maschinenbauer mit 120 Beschäftigten bis zum Quality Playbook in einem internationalen Konzern.
Die Qualitätsabteilung entwickeln. Organisation, Aufgaben, Kapazitäten, Schulungen und Kennzahlen für Qualitätskosten und Qualitätsleistung.
Vorgehen
Vorgehen in der Qualitätsverbesserung
01
Bottom-up-Analyse
Kundenreklamationen, Fehlermeldungen, Serviceberichte und Inbetriebnahmeprotokolle werden ausgewertet, um schnell die beeinflussbaren Hauptprobleme zu finden.
02
Top-down-Analyse
Wir bewerten die vorhandenen Fähigkeiten zur präventiven Qualität in allen relevanten Bereichen und zeigen Lücken auf.
03
Schwerpunkte
Gemeinsam legen wir fest, wo die Qualitätsverbesserung ansetzt: an Maschinen, in der Montage, mit Lieferanten oder bei den Methoden.
04
Umsetzung
Qualitätsworkshops, Prozessaudits, FMEA, Prozessfähigkeitsstudien, SPC-Regelkarten, QFD und Quality Gates, jeweils so viel wie wirtschaftlich sinnvoll.
Ergebnisse
Was Qualitätsverbesserung bringt
Bessere Qualität bei gleichen oder geringeren Kosten, weniger Reklamationen und im besten Fall Qualitätsführerschaft, die Kunden mit Aufträgen honorieren. In einem Kundenprojekt sanken die Kundenreklamationen um 30 Prozent, die internen Fehlermeldungen um 58 Prozent und der Aufwand für Fehlerkosten um 65 Prozent. Die Leistung je Mitarbeitendem stieg um 17 Prozent.
Passend dazu: der Standpunkt Quality Excellence, die Broschüre Qualität (PDF), Montageoptimierung und die Schulung Problemlösungsprozess.
−30 %Kundenreklamationen in einem Kundenprojekt
−58 %interne Fehlermeldungen im selben Projekt
−65 %Aufwand für Fehlerkosten
Aus unseren Projekten
Sechs Beispiele aus der Qualitätsverbesserung
01
Shopfloor-Qualitätssystem
Fehlersammelkarten, Fehlerdatenbank, Qualität als Teil des Shopfloor Managements, Workshops zu den Hauptproblemen und Quality Gates (Blechbearbeitung, 340 Beschäftigte).
02
Qualitätsprojekte im Anlauf
Projektleitung für zwei Qualitätsprojekte bei einem Automobilzulieferer. Ausschussverluste im Hochlauf wurden schnell eingedämmt, die Liefermengen gesichert (700 Beschäftigte am Standort).
03
PPM-Qualität
Dezentrale Qualitätsexperten in der Produktion, gegenseitige Prozessaudits, Prozessfähigkeitsstudien, Regelkarten, FMEA und Lieferantenentwicklung (Hightech, 1.250 Beschäftigte).
04
Quality Playbook
Konzernweites Playbook mit Qualitätsmethoden und Prozessen für Produktion, Entwicklung, Einkauf und After Sales (Landtechnik, 19.000 Beschäftigte weltweit).
05
Methoden für die Bahntechnik
Schulung von Qualitätsmethoden und Workshops zum künftigen Qualitätsmanagement in Produktion, Einkauf und Entwicklung (400 Beschäftigte).
06
Zentrale Qualitätsorganisation
Organisationsstrukturen für ein zentrales Qualitätsmanagement im Konzernverbund (Hightech, 21.000 Beschäftigte).
360-Grad-Check
Wo in Ihrer Fertigung die Zeit verloren geht, zeigt ein Tag vor Ort
Der 360-Grad-Check ist kostenfrei und unverbindlich. Danach wissen Sie, wo das größte Potenzial liegt, schriftlich und nachvollziehbar.
Häufige Fragen
Was uns zur Qualitätsverbesserung gefragt wird
Kostet präventive Qualität nicht mehr?
Zunächst ja. In unseren Projekten wurde der Mehraufwand durch weniger Abweichungen und eingesparte Fehlerkosten aber um ein Mehrfaches ausgeglichen.
Womit beginnt eine Qualitätsverbesserung?
Mit den Daten, die schon da sind: Reklamationen, Fehlermeldungen, Serviceberichte. Sie zeigen schnell, welche Hauptprobleme sich zuerst lohnen.
Welche Methoden setzen Sie ein?
Was zum Problem passt: Ishikawa und 5 Warum im Workshop, FMEA, Prozessaudits, Prozessfähigkeit, SPC und QFD für die präventive Qualität.
Sind Lieferanten beteiligt?
Oft. Ein Teil der Fehler kommt mit dem Material. Gemeinsame Qualitätsworkshops und Lieferantenentwicklung gehören deshalb häufig dazu.
Wie ehrgeizig dürfen Ziele sein?
Sehr. Wir haben Unternehmen begleitet, deren Ziel eine Verbesserung von 20 ppm auf unter 1 ppm war.
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