VSM-Auswertung, KI-gestützt
Worum es geht
Wertstromanalyse mit KI: Aufnahme von Hand, Auswertung schneller
Eine Wertstromanalyse ist bis heute eines der wirksamsten Werkzeuge, um zu verstehen, wo in einem Prozess die Zeit verloren geht. Aufgenommen wird sie am Ort des Geschehens, mit Stift, Uhr und Gesprächen. Daran ändert sich nichts, denn nur so entsteht ein Bild, dem die Beteiligten vertrauen.
Aufwendig wird es danach, und hier setzt die Wertstromanalyse mit KI an. Zeiten zusammenrechnen, Varianten gegenüberstellen, Szenarien durchspielen, Engpässe finden. Dieser Teil lässt sich maschinell unterstützen. Aus den erfassten Daten entstehen Auswertungen schneller, Abweichungen fallen früher auf, und Varianten des Zielzustands lassen sich vergleichen, statt sie einzeln von Hand zu rechnen.
Der Gewinn liegt in der Zeit zwischen Aufnahme und Entscheidung. Wer nach zwei Tagen eine belastbare Auswertung hat statt nach zwei Wochen, diskutiert noch mit frischen Eindrücken aus der Halle.
Der Analyserahmen
TRIACT: drei Dimensionen statt einer Kette
Die Auswertung folgt dem TRIACT-Rahmen von Prof. Dr. Alexander Tsigkas, entwickelt für Lean Enterprise Architecture und cyber-physische Systeme. Sein Ausgangspunkt ist eine Beobachtung aus der Praxis: Ein Wertschöpfungssystem als reine Prozesskette zu lesen, greift zu kurz. Wer nur die Abfolge der Schritte betrachtet, sieht die Wechselwirkungen nicht, aus denen die Störungen entstehen.
TRIACT, abgeleitet von Triadic Action, betrachtet deshalb drei Dimensionen und vor allem ihr Zusammenspiel:
- Akteure: Menschen, Teams und autonome technische Einheiten, die entscheiden und handeln. Dazu zählen inzwischen auch KI-Agenten und Roboter.
- Aktivitäten: der Fluss der Prozesse, der Informationen und der Wertschöpfungsschritte.
- Artefakte: Produkte, Werkzeuge, Maschinen, IT-Systeme und die Umgebung, in der all das stattfindet.
Für die Wertstromauswertung heißt das: Die aufgenommenen Zeiten bekommen einen Zusammenhang. Ein Engpass an einer Station lässt sich danach einer Ursache zuordnen, die im Ablauf, in der Ausstattung oder in der Zuständigkeit liegt. Das ist die Grundlage dafür, dass aus einer Aufnahme ein Maßnahmenvorschlag wird, den die Beteiligten nachvollziehen können.
Ihre Situation
Wer danach fragt, kennt meist eine dieser drei Lagen
01
Die Aufnahme liegt seit Wochen im Schrank
Die Halle wurde vermessen, die Auswertung hat niemand zu Ende gebracht. Bis die Zahlen stehen, ist die Aufmerksamkeit im Haus längst woanders.
02
Es gibt mehrere Zielzustände und keine Entscheidung
Zwei Varianten klingen beide plausibel. Von Hand gerechnet dauert der Vergleich länger, als die Geduld im Projektteam reicht.
03
Mehrere Werke sollen vergleichbar werden
Jeder Standort rechnet anders. Ohne einheitliche Auswertung lässt sich nicht sagen, wo der größte Hebel liegt.
Was sich ändert
Zwischen Aufnahme und Entscheidung liegen Tage statt Wochen
01
Die Auswertung steht, solange die Eindrücke frisch sind
Diskutiert wird mit den Bildern aus der Halle im Kopf. Das verändert die Qualität der Entscheidung mehr als jede Folie.
02
Varianten stehen nebeneinander
Mehrere Zielzustände werden unter denselben Annahmen gerechnet und lassen sich im Team vergleichen.
03
Abweichungen fallen früher auf
Wo Zeiten nicht zusammenpassen, zeigt es die Auswertung sofort. Nachmessen ist dann noch möglich.
04
Die Rechenwege sind überall gleich
Mehrere Standorte werden nach demselben Muster ausgewertet. Erst dadurch werden sie vergleichbar.
Unser Vorgehen
Wertstromanalyse in vier Schritten, der erste bleibt Handarbeit
01
Aufnahme vor Ort
Mit Stift, Uhr und Gesprächen, gemeinsam mit Ihren Leuten. Nur so entstehen Daten, denen im Betrieb jemand vertraut.
02
Daten prüfen
Wir gleichen die Aufnahme gegen Ihre Systemdaten ab und klären Abweichungen, bevor gerechnet wird.
03
Auswertung und Szenarien
Zeiten, Bestände und Engpässe werden ausgewertet, Zielzustände gegenübergestellt.
04
Zielzustand festlegen
Sie entscheiden im Workshop, welcher Zielzustand verfolgt wird, und wir leiten die Maßnahmen daraus ab.
Die Auswertung gehört zur Wertstromarbeit im Lean Management. Wie daraus tägliche Steuerung wird, steht unter Digitalisierung und Transparenz. Weitere digitale Lösungen, vom SmartScreen bis zur Robotik, finden Sie unter Digitalisierung und KI.
Wo die Maschine nichts beiträgt
Schlechte Ausgangsdaten werden durch schnelles Rechnen nicht besser. Wenn Taktzeiten geschätzt und Bestände grob geraten sind, ist die Auswertung genauso ungenau wie die Aufnahme. Deshalb bleibt der erste Schritt bei uns Handarbeit, und deshalb sagen wir ab, wenn jemand die Aufnahme überspringen möchte.
Häufige Fragen
Was uns zur KI-gestützten Auswertung gefragt wird
Ersetzt die Auswertung die Aufnahme vor Ort?
Nein. Die Aufnahme bleibt Handarbeit mit Ihren Leuten. Nur so entstehen Daten, die stimmen, und ein Bild, das im Betrieb akzeptiert wird.
Was passiert mit unseren Daten?
Prozessdaten Ihres Unternehmens behandeln wir vertraulich und verwenden sie ausschließlich im Projekt. Welche Werkzeuge im Einsatz sind und wo die Daten liegen, legen wir vor dem Start offen.
Brauchen wir dafür eine besondere Software bei uns?
Nein. Die Auswertung läuft bei uns, Sie bekommen die Ergebnisse.
Wie genau sind die Ergebnisse?
So genau wie die Aufnahme. Die Auswertung beschleunigt die Rechnung, sie verbessert keine schlechten Ausgangsdaten. Deshalb legen wir auf die Aufnahme so viel Wert.



Der nächste Schritt
Sprechen wir über Ihren Fall
Ein Gespräch von einer Stunde reicht, um einzuordnen, ob und wie wir weiterhelfen.
Kontakt aufnehmen
Ein Gespräch zeigt, ob wir passen
Ein Anruf reicht, um herauszufinden, ob wir zueinander passen. Sie schildern uns, woran es gerade hakt, wir sagen Ihnen offen, ob wir dafür die Richtigen sind. Wenn ja, schlagen wir einen ersten Schritt vor. Wenn nein, sagen wir Ihnen auch das.
- Telefon+49 (0) 89 230323-25
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- Ihr AnsprechpartnerOliver Ballhausen, Geschäftsführender Gesellschafter
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