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Abkürzungen

Überblick der häufigsten Abkürzungen

Takt= H/Dc
Verhältnis zwischen verfügbarer Zeit (H) und auszubringender Menge (Dc). Der Takt errechnetsich für einen ganzen Betrieb, für eine Linie oder auch nur für ein bestimmtes Produkt an einerRessource.

C
Demand at Capacity – Bedarf an Produkten bei Vollauslastung. Maximalbedarf an Produkten der von einem Betrieb, einer Produktionslinie oder Produktionseinheit innerhalb einer Periode abgedeckt werden soll.

H
Effektiv verfügbare Zeit, um den Bedarf Dc abdecken zu können. Bei H rechnen wir mit der reinen verfügbaren Arbeitszeit. Verteilzeiten sind abzuziehen als auch Leistungsgrade zu berücksichtigen.

#OP= AT/Takt

Anzahl von Operationen, Maschinen oder Mitarbeitern – Ressourcen. Die Anzahl der notwendigen Ressourcen errechnet sich aus der Summe der notwendigen Arbeitszeit zum Takt. Bei der Berechnung von Produktmixlinien wird AT durch ATw ersetzt.

AT

Actual Time – oder die Summe der Zeit, die für die Herstellung eines Produktes benötigt wird. Die Berechnung kann auch für einen Teilschritt innerhalb der Produktion gemacht werden. Man erhält dann die Anzahl der Ressourcen, die für diesen Teilschritt notwendig sind.

ATw

Gewichtete, durchschnittliche Arbeitszeit als Basis zur Berechnung der notwendigen Ressourcen in einer Produktmixlinie. Die Gewichtung wird gegen DC vorgenommen. D.h. Summe aller (DCxAT)/(Summe DC) =ATw

Q

Häufigkeit mit der eine Komponente in ein Produkt eingeht (z.B. in ein Produkt werden 10 M5 Schrauben verbaut, Q=10).

R

Wiederbeschaffungszeit vom Lieferanten (bitte beachten, dass in der Formel immer auf die selbe Periodengröße Bezug genommen wird). R steht auch für Reichweite. Wiederbeschaffungszeit zwischen Lager und Linie z.B. theoretisch 2 Stunden – Materialreichweite aber trotzdem 2 Tage, damit der Kanban aufgrund einer sehr niedrigen Menge nicht dauernd befüllt werden muss.

RIP oder Supermarkt

Raw and In Process Fertigungswarenlager mit Rohmaterial (Kaufteile) und Ware in Arbeit. Das RIP stellt auftragsneutral Material für die Fertigungslinien zur Verfügung und ist als Kanbanlager organisiert. Es gilt das FIFO Prinzip.

Dr

Daily Rate – Tagesrate, oder Anzahl der Produkte, die pro Tag gefertigt werden sollen. Dient auch als Grundlage zur Berechnung der notwendigen Personen zur Erfüllung der Tagesrate.

Produkt Synchronisation

(Produktsynchronisation oder Wertstrom) Ablauf des Fertigungsprozesses im Fluss oder Relation der Prozesse im Fluss

Prozess Matrix

Darstellung aller Produkte und Prozesse in einer Matrix als erste Grundlage zur Bildung von Produktfamilien.

SOE

Sequence of Events – Arbeitsschrittfolgen als Auflistung aller notwendigen maschinellen und manuellen Tätigkeiten zur Erstellung des Produktes. Die Summe der Zeiten ergibt AT. AT dient dann wieder zur Berechnung der notwendigen Ressourcen