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Einkauf

Alte Kaufmannsweisheit: im Einkauf wird das Geld verdient.

Im Durchschnitt werden etwa die Hälfte bis 2/3 der Kosten in einem produzierenden Unternehmen durch den Einkauf beeinflusst. Damit ist der Einkauf ein wichtiger Stellhebel für Ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Gleichzeitig stiegen die Herausforderungen: permanenter Kostendruck, tendenziell steigende Materialpreisen, globale Wertschöpfungsketten bedeuten nur bedingt steuerbare Lieferrisiken. Wie digital muss der Einkauf zukünftig sein? Was ist nötig, um die Lieferantenperformance auf das geforderte Niveau zu heben? Wie soll der Einkäufer als Netzwerkmanager zwischen Lieferanten, Entwicklung, Qualität, Logistik und Produktion agieren? Wie überwachen und steuern wir Risiken in unseren Lieferketten? Mit unserer umfassenden Expertise aus einer Vielzahl von Projekten in den letzten 20 Jahren, unterstützen Sie unsere Berater bei allen Fragen um die Weiterentwicklung Ihres Einkaufs.

Die Leonardo Group unterstützt Sie bei Definition und Umsetzung von Beschaffungsstrategien, die schnell Einsparungen ermöglichen und so Wettbewerbsvorteile sichern. Ein wesentlicher Bestandteil der Beschaffungsstrategien ist die partnerschaftliche Lieferantenintegration, mit dem Ziel Gesamtkosten zu senken und gleichzeitig Qualität, Termintreue und Bestände zu verbessern. Unser Leistungsportfolio umfasst dabei:

  • Realisierung kurzfristiger Einsparpotenziale,
  • Entwicklung und Umsetzung von Materialgruppen-Beschaffungsstrategien,
  • Beschaffungs-Risikomanagement und Gestaltung krisenresilienter Lieferketten,
  • Aufbau und Weiterentwicklung des Lieferantenmanagements,
  • bis zur Optimierung von Einkaufs-Organisation, Know How und -Prozessen.
In unseren Projekten erreichten wir mit unserer Kunden:
  • Einsparungen von etwa 8% (von 4% bis 17%) des Materialaufwands,
  • Bestände RHB zwischen -10% bis >> -30% reduziert,
  • gleichzeitig bessere Liefer- und Qualitätsperformance der Lieferanten.

Den Einkauf weiterentwickeln, vom klassischen Spotmarkt und Bestellabwickler hin zum Manager des Beschaffungsnetzwerks.

Der „traditionelle“ Einkauf muss auf die steigende Bedeutung des Einkaufs für den Unternehmenserfolg reagieren.

Merkmale des traditionellen Einkaufs:

  • Dominant operative Aufgaben z.B. Bestellabwicklung, Disposition, Lieferüberwachung
  • Preisoptimierung durch Spotmarkt-Orientierung und Vergabe an billigsten Anbieter führt oft zu Zersplitterung Einkaufsvolumen auf sehr viele Lieferanten mit jeweils sehr kleinen Umsätzen führt zu geringer Beeinflussbarkeit der Lieferantenbasis
  • Folge: sehr hohe Kapazitäten im Einkauf, in Praxisfällen bis über 80% der Kapazität, werden verwendet für Abweichungsmanagement und Trouble Shooting: Reaktion und Gegenmaßnahmen bei Lieferabweichungen Zeit und Mengen, für Qualitätsprobleme, für Abstimmungen Teilmengen, vorgezogene Lieferungen
  • Wenig Zeit für strategische Einkaufsaufgaben – Beispiele aus unseren Projekten:
    „Von 50 Lieferantenbesuchen waren 47 durch aktuelle Lieferprobleme veranlasst.“, „Für die Vorbereitung und Durchführung gemeinsamer Workshops Produktoptimierung mit Lieferanten und FuE fehlt die Zeit.“, „Systematische Beschaffungsmarktforschung findet nicht statt – wenn Teile feststehen, hätte wir eigentlich gestern schon bestellen müssen.“
Gleichzeitig: Makro-Entwicklungen in der Beschaffung:
  • Konzentration auf Kernkompetenzen führt zur Verlagerung der Wertschöpfung hin zu Lieferanten
  • Management von integrierten Beschaffungsketten als entscheidender Wettbewerbsfaktor
  • Internationalisierung des Einkaufs
  • Steigende Anforderungen an Lieferanten durch Lean-Produktionssysteme (Qualität, Lieferlosgrößen und –frequenzen, Flexibilität, Bestände minimieren …)
  • Digitalisierung, neue Kommunikations-Technologien unterstützen und verlangen zunehmende Vernetzung und Integration der eigenen Systeme mit denen von Lieferanten
  • Steigende Komplexität durch Vielfalt (Produkte, Varianten, Teile, Prozesse, Lieferanten, …)

Ziel ist die Weiterentwicklung vom klassischen Markteinkauf hin zum Einkauf als Manager/Gestalter von Beschaffungsnetzwerken und externer/interner Beschaffungs-Prozessketten. Beispiele für Themenstellungen im strategischen Einkauf:

  •  Beschaffungsmarktforschung
  • Gestaltung / Umsetzung differenzierter Waregruppen-Beschaffungsstrategien
  • Lieferantenkooperation und –integration, Lieferantenentwicklung
  • Supply Chain Management
  • Digitalisierung in der Beschaffung
  • Logistikkonzepte
  • Interne Prozessgestaltung, Schnittstellenoptimierung
Schaubild: Ziele und Inhalte der Einkaufsentwicklung

Kernprozesse im strategischen Einkauf:
Warengruppen-Beschaffungsstrategie und Lieferantenmanagement

Spezieller Fokus in unseren Projekten ist oft der Aufbau und die Weiterentwicklung von Prozessen und Wissen im strategischen Einkauf. Mit unseren Schulungsangeboten schaffen wir gezielt Wissen und Kompetenzen als Grundlagen, die wir dann im Rahmen unserer Projekt nach dem Motto „Learning-by-doing“ zusammen mit Ihren Mitarbeitern in die Praxis umsetzen. Dabei stets im Fokus: wir setzen nicht nur im Projekt messbare Ergebnisse um, sondern wir versetzen Ihre Mitarbeiter in Lage, zukünftig auch ohne unsere Begleitung diese Prozesse und Abläufe zu leben und die Beschaffung kontinuierlich zum Hochleistungseinkauf weiter zu entwickeln.

Warengruppen-Beschaffungsstrategie

  • Rollierender Prozess WGr-Strategiedefinition: Warengruppenstrategie definieren und umsetzen ist weniger Einmal-Aktion, als ein kontinuierlicher Prozess, der rollierend wiederkehrend z.B. jährlich je WGr durchgeführt wird.
  • Vorgehen:
    – Zahlenbasierte Transparenz Ausgangssituation
    – Definition der Warengruppen WGr

    – Beschaffungsstrategie mit Zielen, Maßnahmen und Kennzahlen
    – Umsetzung und Review Zielerreichung
  • EK-Portfoliotechnik im Einkauf:
    – Visuelles Hilfsmittel bei der Ableitung der WGr-Beschaffungsstrategie
    – Portfolios schaffen klare Transparenz über Ausgangssituation mit Risiken, Handlungsnotwendigkeiten 
    – Normstrategien je Feld unterstützen bei Strategiedefinition
    – Effiziente Kommunikation auch mit Stakeholdern außerhalb des Einkaufs, wie z.B. GF, FuE, Produktion, Logistik, …

Lieferantenmanagement

  • Lieferantenmanagement als Wettbewerbsfaktor: Ziel und Inhalt ist die Gestaltung und Beeinflussung der Lieferantenbasis, die Zusammenarbeit mit ausgewählten, fähigen Lieferanten und Wertschöpfungspartnern.
  • Inhalte: Zugang zu fähigen Lieferanten weltweit erschließen, Lieferantenleistungen überwachen, eigene Fähigkeiten zur Entwicklung von Lieferanten schaffen und –notfalls- auch konsequentes Trennen von Minderleisterlieferanten

Den Einkauf weiterentwickeln, vom klassischen Spotmarkt und Bestellabwickler hin zum Manager des Beschaffungsnetzwerks.

Einkaufs-Projekte haben hohen Einfluss auf den Unternehmenserfolg: der Einkauf beeinflusst große Teile der gesamten Kosten und resultieren in messbaren EBIT-Effekten. Neben direkten Effekten durch die Reduktion der Einstandspreise geht es immer mehr auch um die Optimierung der Total Cost of Ownership, also aller Kostenbestandteile wie Prozesskosten, Bezugs-/ Nebenkosten und Abweichungskosten. Der Zugang zu fähigen Lieferanten und Lieferanten-Know-How führt zu gesteigerten Lieferantenleistungen wie bessere Liefer- und Qualitätsperformance, geringere Losgrößen und Wiederbeschaffungszeiten – und ist klarer strategischer Vorteil und Wettbewerbsfaktor.

Potenziale durch Prozessoptimierung –
Beispiele aus unserer Projektarbeit

  • Strategischer EK aufgebaut, Mitarbeiter geschult und Prozess Warengruppen-Strategie installiert: Warengruppen-Dossier, Workshop Beschaffungs-Strategie (Ziele, Zeitplan, Maßnahmen), Controlling
  • Total-Cost-Fokus anstatt nur EK-Preis: Maßnahmen z.B. LCC-Sourcing, Vertragsmanagement, Online-Anbindung, C-Teile-Dienstleister, Anfragen / Ausschreibung / Lieferanten-Workshops Qualität / Logistik / Herstellkosten, Herstellkosten-Workshops mit Lieferanten
  • Lieferantenmanagement aufgebaut: Lieferanten-Auditierung, -zulassung, -bewertung, -entwicklung, Lieferanten-Workshops, Eskalationsprozess und Lieferanten–Phase out
  • Lieferanten-Workshops – Beispiele Ergebnisse: WBZ -65%, WB- Losgrößen -50%, Herstellkosten -12%, Qualität verbessert
TCO der Beschaffung: -3% bis -17%

Kapitalbindung RHB-Bestände: -10% bis -75%
Deutliche Reduktion Prozesskosten.

Lieferanten-Performance verbessert.

Mindestlosgrößen und Bestellmengen reduziert.

Qualität und On Time Delivery verbessert.

Neben direkten Effekten durch Preise vor allem Effekte durch die Reduktion der Total Cost of Ownership. Strategische Hebel durch bessere Lieferantenleistungen wie bessere Liefer- und Quali-tätsperformance, geringere Losgrößen und Wiederbeschaffungszeiten.

Vorgehen in zwei Phasen: vorgelagerte Transparenzphase gefolgt von Umsetzungsphase mit ganz spezifischer Schwerpunktsetzung, zugeschnitten auf Situation, Chancen und Potenziale Ihres Unternehmens.

Leonardo Einkaufsprogramm – Übersicht Vorgehen in 2 Phasen

  • 1. Transparenz-Phase: Schnelle und prägnante Analysephase vorweg identifiziert Ansatzpunkte und Potenziale. Feste Analysemodule (Basismodule und EK-Prozesse/ -Schnittstellen) werden je nach Ausgangssituation und Bedarf flexibel durch Module Vertiefungsanalyse ergänzt, damit sehr zielgerichtete, Aufwand-Nutzen-optimales Vorgehen möglich.
  • 2. Phase Umsetzung – 3 Workstreams: Umsetzung definierter Ansatzpunkte, Projektorganisation und Lenkungs- / Steuerkreis für Fortschritts- und Ergebnismonitoring. Drei unterschiedliche Workstreams setzen Rahmen für ganz individuelle, auf Ihr Unternehmen und Ihre Situation angepasste Projektinhalte und Schwerpunkte:
    1. Sofortmaßnahmen schnelle Kostenreduktion: Fokus auf schnelle Umsetzung von gegebenen Chancen zur wirksame Reduktion von Preisen, Kosten.
    2. Strategischer Einkauf: Kern der nachhaltigen Entwicklung und Verbesserung im Einkauf. Weiterentwicklung, Aufbau strategisches Einkaufswissen und -prozesse. Nachhaltige Verbesserung durch Einführen Wagengruppen-Strategie-Management und Lieferantenmanagement.
    3. Entwicklung Organisation / Prozesse / Qualifikation Einkauf: Enabler und Grundlage für effizienten und effektiven Einkauf.

Vorgehen in zwei Phasen: vorgelagerte Transparenzphase gefolgt von Umsetzungsphase mit ganz spezifischer Schwerpunktsetzung, zugeschnitten auf Situation, Chancen und Potenziale Ihres Unternehmens.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen:

Simon Glück Senior Consultant Operations Manager

Simon Glück

Senior Consultant
Operations Manager

Telefon: +49 (0) 89 23032325


E-Mail: sglueck@leonardo-group.com

Jörn Tegtmeyer - Geschäftsführender Gesellschafter Leonardo Group GmbH

Jörn Tegtmeyer

Geschäftsführender Gesellschafter
Managing Partner

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E-Mail: jtegtmeyer@leonardo-group.com