Audit

OPEX-Lexikon

Als Audit werden allgemein Untersuchungsverfahren bezeichnet, die dazu dienen, Prozesse hinsichtlich der Erfüllung von Anforderungen und Richtlinien zu bewerten. Dies erfolgt häufig im Rahmen eines Qualitätsmanagements. Die Audits werden von einem speziell hierfür geschulten Auditor durchgeführt. In diesem Sinne wurde der Begriff ursprünglich im Personalwesen angewandt. Heute werden in fast allen Bereichen von Unternehmen oder Organisationen von Zeit zu Zeit Audits durchgeführt: Finanzwesen, Informationsmanagement, Datenschutz, Produktionsabläufe, Ordnung und Sauberkeit, Kundenmanagement, Qualitätsmanagement, Umwelt, Management bzw. Führung eines Unternehmens/Organisation, Arbeitszufriedenheit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf etc.

Je nach Bereich wird bei einem Audit der Ist-Zustand analysiert oder aber ein Vergleich der ursprünglichen Zielsetzung mit den tatsächlich erreichten Zielen ermittelt. Oft soll ein Audit auch dazu dienen, allgemeine Probleme oder einen Verbesserungsbedarf aufzuspüren, damit sie beseitigt werden können. Nachdem mögliche Abstellmaßnahmen/Verbesserungen eingeleitet wurden, müssen diese nachgewiesen werden. Dieses geschieht anhand von Dokumenten, Bildern etc.

Die Auditierung ist eine anerkannte Methode, Schwachstellen innerhalb der Organisation oder in einem Prozess zu analysieren. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses und dienen dazu, sowohl Probleme zu erkennen, als auch die Wirksamkeit von eingeführten Korrekturmaßnahmen zu bewerten.

Mehr dazu auf der Themenseite Montage und Fertigung und im Seminar Problemlösungsprozess.

Quellen: Wikipedia, Artikel „Audit“ (bearbeitet, Lizenz CC BY-SA 3.0, Autoren in der Versionsgeschichte)

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