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Pitch

Leistungsmanagement

Der Pitch ergibt sich aus der Multiplikation der Verpackungseinheit [Stück] mit dem Kundentakt.
Er definiert den Zeitabstand, in dem Arbeit am Schrittmacherprozess freigegeben wird und fertige
Produkte entfernt werden. In der Regel wird versucht, den Zeitabstand nach der Behältergröße für
Endprodukte auszulegen.

Der Pitch lässt sich auch als Management-Zeitrahmen auffassen, der einen Soll-Ist-Vergleich der
Ausbringung erlaubt. Zur Unterstützung des Pitches eignen sich Ausgleichskästen, auch „Heijunka-
Boxes“ genannt, in denen Kanban-Kärtchen die Produktfolge für die Pitch-Inkremente vorgeben.

Die Pitch-Produktion kann, im Gegensatz zur Losgrößenproduktion, auf 2 Arten erfolgen:
1. Befüllung eines Supermarktes
Die Produktionsplanung steuert den Schrittmacherprozess auf Grundlage der tatsächlichen Kundennachfrage. Zum Einen erfolgt die Nachproduktion der Teile, die aus dem Supermarkt entnommen wurden und zum Anderen können Produktionsaufträge für alle Teile, die nicht im Supermarkt vorgehalten werden über einen Sonder-Kanban, eingesteuert werden.
2. Direktauslieferung ohne Supermarkt
Die Produktionsplanung lastet die Aufträge nach dem „make-to-order“-Prinzip ein, d.h. es findet
ausschließlich eine Produktion auf Bestellung statt.

 

Quelle: awf