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Toyota-Produktionssystem

TPS (Toyota Production System)

Das TPS wurde maßgeblich von den Ingenieuren Taiichi Ohno und Shigeo Shingo entwickelt. Ziel ist die Produktion im Kundentakt mit möglichst geringer Verschwendung von Ressourcen jeglicher Art im Produktionsprozess. Die Information, was in welcher Menge produziert werden soll, wird vom nachgelagerten Bereich mittels Laufzettel an den vorgelagerten Bereich weitergegeben. Somit wird nur das produziert, was gerade verbraucht wurde.

Das Ergebnis sind minimale Materialbestände im Prozess. Ein solcher Prozess kann nur zuverlässig funktionieren, wenn die Qualifikation der Mitarbeiter, die Verfügbarkeit der Maschinen und die im Prozess erzeugten Zwischenprodukte sehr hohen Standards genügen. Schon sehr früh hat Toyota die Qualitätsstrategien des US-Amerikaners William Edwards Deming, dessen Ideen in seinem Heimatland auf taube Ohren gestoßen sind, mit großem Erfolg umgesetzt.

Die Elemente des Toyota-Produktionssystems

Ziel:
Produktion im Kundentakt

Strategie:
Eliminierung der Verschwendung im Produktionsprozess

Methoden:
Synchronisierung der Prozesse
Standardisierung der Prozesse
Vermeidung von Fehlern
Verbesserung der Produktionsanlagen
Qualifizierung und Training der Mitarbeiter

Basis:
Kontinuierliche Verbesserung der Prozesse

Einsatzgebiete:
Dieses Konzept eignet sich in Umgebungen, die stark durch eine Serienfertigung geprägt sind. Wenn nachfolgende Grundregeln eingehalten werden, so ergibt sich eine Fließfertigung in der alle Beteiligten Einflussmöglichkeiten auf den Prozess haben. Die Steuerungsphilosophie kann daher nur in dezentral organisierten Unternehmen, in denen jeder Mitarbeiter seine Verantwortung tragen kann ohne dass er durch seinen Vorgesetzten behindert oder gestraft wird.

 

Quelle: Wikipedia