Kreidekreis

OPEX-Lexikon

Die Methode des Kreidekreis geht auf Taichii Ohno zurück, der der sich von Zeit zu Zeit einen Kreidekreis auf den Boden seiner Fabrikhalle gemalt hat. In diesen Kreidekreis stellte er sich, und beobachtete in Ruhe das Geschehen.

Dies dient dazu, in einem „abgegrenzten Raum“ zu stehen und zu sehen, welche Verbesserungspotentiale in den beobachteten Abläufen stecken. Wenn es einem gelingt, die gegenseitige Beobachtung nicht als Kontrolle wahrzunehmen, sondern als ein miteinander und füreinander betrachtet, dann können die Potenziale, im Sinne eines gemeinsamen Ganzen, erschlossen werden. Im Sinne von Erkenne dich selbst, ist die Kreidekreis-Methode ein wichtiges Element im Veränderungsprozess. Nur wenn man erkennt, was Mühe macht, kann man helfen es leichter zu machen. Helfen es leicht zu machen, ist die Aufgabe derer, die die Mittel verwalten. Ergo sollen diese auch in den Kreidekreis.

Mehr dazu unter Lean Management und unter Shopfloor Management.

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