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Corporate Perfomance Management

Unter Corporate Performance Management wird ein ganzheitliches Managementkonzept zur durchgängigen Steuerung des Unternehmens verstanden. D.h. es werden die Leistung des Unternehmens (Business Intelligence), dessen Positionierung gegenüber dem Wettbewerb (Competitive Intelligence), die Unternehmens- und Führungskultur (Cultural Transformation) sowie Aufbau und Umsetzung der intangiblen Unternehmenswerte (intangible Asset Management) in ein ganzheitliches Performance Managementsystem integriert.
Corporate Performance Management wird damit als systematischer, an der Unternehmensstrategie ausgerichteter Management-Prozess verstanden, der die Summe aller im Unternehmen erzielten Leistungen bzw. Ergebnisse den Leistungsanforderungen und Erwartungen an das Unternehmen gegenüber- und damit Transparenz hinsichtlich dessen Wettbewerbsfähigkeit herstellt. Oberstes Ziel des CPM ist die Etablierung einer „intelligenten Organisation“, deren vier Gestaltungsdimensionen auf einer gemeinsamen Vision basieren und die durch integrative Nutzung von Informations- und Wissensbasen eine mehrdimensionale Gestaltung und Koordination der Instrumente sicherstellt.

CPM Anwendungen übernehmen im Unternehmen eine Filterfunktion, um unnötige Informationsüberflutung zu verhindern, die Informationsversorgung effizienter zu gestalten und das Reaktionsvermögen des Unternehmens zu erhöhen. CPM ist somit eines der wichtigsten Instrumente des unternehmerischen Komplexitätsmanagements.

Bausteine des CPM sind:
– Business Intelligence
– Competitive Intelligence
– Intangible Asset Management
– Cultural Transformation

Business Intelligence:
Jedes Unternehmen folgt einem Managementzyklus, der die Schritte Planung, Budgetierung, Reporting, Konsolidierung und Analyse für das operative Geschäft umfasst. Diese Aufgaben werden durch Business Intelligence-Anwendungen unterstützt. Hinzu kommen Werkzeuge für strategische Aufgaben wie Portfolioanalysen, Erfolgsfaktoren oder auch Scorecarding.

Competitive Intelligence:
Viele Informationen über Wettbewerber, ihre Ziele und Vorhaben, Produktentwicklungen und Marktstrategien sind frei verfügbar. Daten über die eigene Positionierung im Wettbewerb liegen in den meisten Fällen ebenfalls vor. Um Führungskräfte bei der Festlegung von taktischen oder strategischen Entscheidungen zu unterstützen und zu einem Wettbewerbsvorsprung zu verhelfen, müssen sie jedoch systematisch gesammelt, erfasst, analysiert und im Unternehmen kommuniziert werden.

Intangible Asset Management:
Die Berücksichtigung der wertorientierten Steuerung der Intangible Assets ist ein weiterer, wichtiger Aspekt des CPM. Hierbei geht es um das integrierte Messen, Planen, Analysieren und Steuern des immateriellen Vermögens. Zentrale Erfolgsfaktoren sind dabei u. a. Wissens- und Beziehungsmanagement.

Cultural Transformation:
Schließlich lässt sich die Produktivität auch durch die Konvergenz der Einstellungen und Handlungen zu einer zielorientierten und konvergenten Unternehmenskultur verbessern. So werden zunächst die Einstellungen der Führungskräfte und Mitarbeiter im Hinblick auf die normative Soll-Kultur gemessen und mithilfe des Diffusionscontrollings der Durchdringungsgrad der Organisation bestimmt. Bei Differenzen zwischen Soll-Kultur und Einstellungen der Führungskräfte und Mitarbeiter kann dann der Diffusionsprozess zielorientiert mit Instrumenten des Cultural Transformations Management gesteuert werden.

Quelle: (Integrierter EDV-Einsatz in der Produktion)