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Management

manage

„To manage is to plan and to control“. Damit ist das Management der Impulsgeber für das Neue, denn „P“ steht für Plan und Vorgabe. Der Manager ist verantwortlich für das Ergebnis („C“ für Control). Der Manager ist der einzige in der Gesellschaft, der sein Geld verdient, in dem er Ergebnisse erreicht. Er lässt sich auch durch Widerstände nicht davon abhalten, die geplanten Ergebnisse zu erreichen.

Quelle: Helfrich, Christian: Praktisches Prozess-Management – Vom PPS-System zum Supply Chain Management. Hanser Verlag

 

Management kann sowohl Leitungsfunktionen in Unternehmen und Organisationen bezeichnen als auch die Personen, die diese Funktionen ausüben. Das Wort leitet sich ab von englisch manage, dies von italienisch maneggiare „an der Hand führen“, dies von lat. manus „Hand“; die engl. Bedeutung wurde im 17./18. Jh. durch franz. ménagement beeinflusst. Die etymologische Wurzel des Begriffs Management ist lateinisch, manus agere, und bedeutet „an der Hand führen“.

Quelle: „www.wikipedia.de“

 

Management: Zielorientierte Gestaltung und Steuerung von Organisationen (Betrieben, Behörden) oder Teilen davon (funktionaler und normativer Managementbegriff, die Managementaufgabe); die mit dieser Aufgabe betrauten Stellen (institutioneller Managementbegriff) bzw. Personen (personaler Managementbegriff); die Tätigkeit der Gestaltung und Steuerung (instrumenteller Managementbegriff).

Als Gegensatz zu den Begriffen „Verwaltung“ und „Bewirtschaftung“ wird unter Management eher die umfassende, ganzheitliche, mit Einsatz spezifischer Methoden betriebene, aktive oder proaktive Gestaltung und Steuerung verstanden, die bewusst Ziele setzt, auch mittel und langfristig vorausdenkt und dabei unterschiedliche Entwicklungen berücksichtigt (gegebenenfalls unter Verwendung der Szenariotechnik), die Potenziale fördert und nutzt und den Managementprozess durch Controlling unterstützt.

Management als Disziplin stellt systematisiertes Erfahrungswissen und aufbereitete wissenschaftliche Erkenntnisse für Management zur Verfügung.

Managementebenen: Unterschieden werden Top (Unternehmensleitung, Mitglieder der obersten Leitungsgremien), Middle (Abteilungs-, Betriebsleiter) und Lower Management (Gruppenleiter, Vorarbeiter). In der öffentlichen Verwaltung keine klare Zuordnung, z. B. ob Referatsleiter/in zum „Middle Management“ gehören, wenn es noch Hauptsachbearbeiter und Sachbearbeiter gibt, sie aber als unterste Instanz zum „Lower Management“ rechnen, wenn nur Sachbearbeiter/innen unmittelbar unterstellt sind, ist unklar. Deshalb sollten diese Begriffe jeweils definiert werden im Hinblick auf die Funktion, mit der sie verwendet werden. Managementfunktionen: Teilaufgaben des Managements, die voneinander unterschieden werden können und in ihrer Gesamtheit die vom Management zu erfüllenden Aufgaben abdecken.
Orientiert an diesen Anforderungen und in einer Abfolge als Prozess können unterschieden werden:

  • Planung
  • Organisation (als Funktion)
  • „Personaleinsatz“ (im weiteren Sinne: Deckung des Personalbedarfs und Verwendung des Personals einschließlich weiterer Teilfunktionen: siehe Personalmanagement)
  • Führung (als Umsetzung von Planung und Organisation mit dem verfügbaren Personal, Steuerung)
  • Kontrolle (als Informationsbasis für Erfüllung der anderen Funktionen einschließlich einer rückkoppelnden Planung)

Diese Unterscheidung folgt im wesentlichen Schreyögg/Koch 2007, S. 10 ff., die sie als Standard der heutigen Managementlehre bezeichnen. Sie machen darauf aufmerksam, dass häufig verwendete weitere Funktionen wie „Koordination“ und „Entscheiden“ nicht eigenständig sind sondern Teil der Führungsfunktion (englisch „directing“). Auch wenn diese Unterscheidung weit verbreitet ist, enthält sie wesentliche Aspekte z. B. des Normativen Managements nicht. Sie entspricht auch nicht empirischen Erkenntnissen über die tatsächlichen Managementaktiväten. Die Problematik wird in anderen Managementkonzepten u. U. anders strukturiert. Managementmethoden (Management by …) Managementkonzepte, die Führung systematisieren, indem sie bestimmte Prinzipien für das Führungsverhalten vorgeben, insbesondere die „Management by…“ Konzepte: by delegation: Entscheidungsbefugnis in Sachfragen wird auf Mitarbeiter delegiert, by exception: alltägliche Entscheidungen treffen die nachgeordneten Stellen, der Vorgesetzte entscheidet nur in Ausnahmefällen, by objectives: Führung durch Ziele (Zielvorgabe oder, moderner, durch Zielvereinbarung), by results, by motivation usw.

Managementtechniken: Techniken, die im weiten Zusammenhang mit der Führungsaufgabe einsetzbar sind, z. B. Planungs- und Entscheidungstechniken, Ideenfindungstechniken. Die Beherrschung derartiger Techniken ist Teil der Methodenkompetenz.