Operations Strategy und Werksstruktur
Strategische Ziele in Werk, Netzwerk und Organisation umsetzen
Operational Excellence
Operations Strategy verbindet Strategie und Umsetzung
Eine Operations Strategy übersetzt die Unternehmensstrategie in Entwicklungsrichtungen, Vorgaben und Ziele für Werke, Standorte und operative Bereiche. Sie ist das Bindeglied zwischen den strategischen Zielen und ihrer messbaren Umsetzung in Produktion und Office.
Gute Strategien entstehen dabei nicht allein aus Analytik und Präsentationen. Sie gründen auf einem tiefen Verständnis der Wertschöpfung, auf Erfahrung mit Menschen, Technologien und Abläufen. Weil wir aus der operativen Umsetzung kommen, entwickeln wir mit Ihnen eine Operations Strategy mit Weitblick, die zugleich fest in der betrieblichen Wirklichkeit steht, und begleiten auf Wunsch die Umsetzung aus einer Hand.
Woran Sie es merken
Woran Sie Bedarf für eine Operations Strategy erkennen
01
Gewachsene Standorte
Historisch gewachsene Werke arbeiten mit unverträglichen Systemen und doppelten Prozessen. Zukäufe sind nie richtig integriert worden.
02
Unklare Rollen im Netzwerk
Welches Produkt wo gefertigt wird, ist eher Gewohnheit als Entscheidung. Skaleneffekte bleiben ungenutzt.
03
Organisation hinkt hinterher
Die Struktur spiegelt den Stand von vor Jahren. Verantwortung und Entscheidungswege passen nicht mehr zu Märkten und Kunden.
04
Varianten ohne Ende
Die Zahl der Artikel und Varianten wächst stetig. Was die Komplexität wirklich kostet, weiß niemand genau.
Hintergrund
Die Kernfragen einer Operations Strategy
Unternehmen müssen Entwicklungen früh erkennen und ihr Netzwerk flexibel anpassen: Standorte verändern, Beschaffung und Distribution neu ordnen, das Lieferantenportfolio neu gestalten. Dafür beantworten wir mit Ihnen die zentralen Fragen. Was erwarten Kunden heute und in fünf bis sieben Jahren bei Sortiment, Preis, Lieferzeit und Qualität? Welche Kernkompetenzen tragen Ihr Alleinstellungsmerkmal, und was folgt daraus für Make or Buy? Wie viele und welche Standorte sind optimal, und welches Produkt gehört wohin? Wie lassen sich Kostenvorteile in Regionen mit niedrigerem Kostenniveau nutzen, ohne Risiken in der Lieferkette zu übersehen?

Organisation nach dem Leonardo U-Modell
Organisationen hinken der Unternehmensentwicklung systembedingt hinterher. Das U-Modell gestaltet schlanke Strukturen in drei Schritten: zuerst die Grundstruktur aus Märkten, Kunden und Führungsanforderungen, dann die Kernleistungsbereiche, schließlich die unterstützenden Bereiche in einem passenden Mix aus Zentralisierung und Dezentralisierung.
Komplexität gezielt managen
Komplexität ist Kostentreiber und Wettbewerbsvorteil zugleich. In einem Projekt verursachten die seltensten 20 Prozent der Varianten mehr als drei Viertel des gesamten Aufwands. Nach einer Transparenzphase setzen wir an drei Strategien an: Komplexität reduzieren, vermeiden und beherrschen.
Vorgehen
Vorgehen bei Werksstruktur und Werksentwicklungsplan
01
Datenbasis
Schnelle Transparenz über die Ausgangslage, vertieft dort, wo es zählt, etwa in Materialfluss und Wertströmen.
02
Szenarien
Wir entwickeln möglichst viele Alternativen für Werksstruktur und Standortentwicklung, im Bestand, als Erweiterung oder auf der grünen Wiese.
03
Bewertung
Nutzwertanalysen und Kosten-Nutzen-Rechnungen grenzen die Optionen ein. Ergebnis sind meist zwei bis drei Soll-Varianten mit Investitionen und Nutzen.
04
Umsetzung
Auf Wunsch übernehmen wir das Projektbüro und setzen die operativen Voraussetzungen um, etwa Fließlinien, Bestandsreduzierung oder kleine Fabrikeinheiten.
Ergebnisse
Was eine Operations Strategy bringt
Eine klare Operations Strategy schafft eine belastbare Grundlage für langfristige Investitionen in Standorte, Anlagen und Organisation. Werkstrukturen überdauern Jahrzehnte, deshalb zählt jede Entscheidung doppelt. Ein Operations Controlling verknüpft die strategischen Ziele bis auf die Shopfloor-Boards, damit aus Vorgaben messbare Ergebnisse werden. So gehört Ihre Fabrik auch in zehn Jahren noch zu den besten.
Passend dazu: Turnaround und Restrukturierung, Produktionslogistik, Bestandsreduzierung und der Management Awareness Workshop.
Themenfelder
Sechs Themenfelder der Operations Strategy
01
Standortstrategie
Anzahl und Rolle der Produktions- und Distributionsstandorte, der ideale Footprint und die Verteilung von Produkten und Technologien.
02
Make or Buy
Heutige und künftige Kernkompetenzen bestimmen, wie tief Sie selbst fertigen und was Partner übernehmen.
03
Global Sourcing und Risiko
Beschaffungscluster gestalten, Kostenvorteile nutzen, Risiken im Netzwerk quantifizieren und ein Trend- und Risikomonitoring aufbauen.
04
Organisationsentwicklung
Schlanke Strukturen nach dem U-Modell, mit Varianten- und Scoring-Modellen als robuste Entscheidungsgrundlage.
05
Werksstrukturplanung
Layout und Infrastruktur für effiziente Material- und Informationsflüsse, für Zusammenarbeit und Erweiterbarkeit.
06
Komplexitätsmanagement
Varianten und ihre versteckten Kosten sichtbar machen und Komplexität reduzieren, vermeiden oder beherrschen.
360-Grad-Check
Wo Ihr Werk heute steht, zeigt ein Tag vor Ort
Der 360-Grad-Check ist kostenfrei und unverbindlich. Danach wissen Sie, wo das größte Potenzial liegt, schriftlich und nachvollziehbar.
Häufige Fragen
Was uns zur Operations Strategy gefragt wird
Für wen lohnt sich eine Operations Strategy?
Für Unternehmen mit mehreren Standorten, nach Zukäufen, vor großen Investitionen oder wenn Märkte und Produkte sich stark verändern.
Wie lange dauert eine Werksstrukturplanung?
Das hängt vom Umfang ab. Die Datenbasis entsteht schnell, das Soll-Konzept mit zwei bis drei Varianten folgt in mehreren Verfeinerungsschritten.
Planen Sie auch Neubauten?
Ja. Optimierung im Bestand, Erweiterung oder Planung auf der grünen Wiese. Dabei übertragen wir nicht einfach den Bestand in ein neues Layout.
Wie wird aus der Strategie Alltag?
Mit einem Operations Controlling, das Ziele bis auf die Shopfloor-Boards herunterbricht, und mit konkreten Umsetzungsprojekten.
Was ist ein Werksentwicklungsplan?
Ein Fahrplan für die Entwicklung eines Standorts: Szenarien, bewertete Potenziale und ein Maßnahmenplan mit Investitionen und Terminen.
Kontakt aufnehmen
Sprechen wir über Ihre Strategie
Ein Anruf reicht, um herauszufinden, ob wir zueinander passen. Sie schildern uns, woran es gerade hakt, wir sagen Ihnen offen, ob wir dafür die Richtigen sind. Wenn ja, schlagen wir einen ersten Schritt vor. Wenn nein, sagen wir Ihnen auch das.
- Telefon+49 (0) 89 230323-25
- E-Mailinfo@leonardo-group.com
- Ihr AnsprechpartnerOliver Ballhausen, Geschäftsführender Gesellschafter
- AdressenLeopoldstr. 8 bis 10, 80802 München
Rudolf-Diesel-Ring 4a, 82266 Inning am Ammersee
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