Just in Sequence
OPEX-Lexikon
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Just in Sequence bezeichnet die Anlieferung von Material mit geringer Lieferzeit aufgrund eines Signals aus dem Produktionsfortschritt genau zu dem Zeitpunkt und in der Reihenfolge, in der es in den Produktionsbereichen verbraucht wird (sequenzgerechte Anlieferung). Der JIS-Abruf wird ereignisgesteuert durch den Produktionsfortschritt ausgelöst. Der Begriff stammt aus der Beschaffungslogistik. Man spricht von JIS, wenn Teile zu dem Zeitpunkt, zu dem sie verbaut werden sollen, durch einen externen Lieferanten in der richtigen Reihenfolge (sequenzgerecht) angeliefert werden. JIS wird vor allem in der Automobilindustrie eingesetzt. Die Vorlaufzeit beträgt etwa 40 Stunden auf 90 Minuten genau. Zur Steuerung von JIS werden Sequence-Inlining-Systeme eingesetzt.
Das JIS-Konzept ist eine Weiterentwicklung des Just-in-Time-Gedankens als Teil des Toyota Productions Systems. Bei der Bereitstellung nach dem JIS-Verfahren sorgt der Zulieferer nicht nur dafür, dass die benötigten Module rechtzeitig in der notwendigen Menge angeliefert werden, sondern auch, dass die Reihenfolge der benötigten Module stimmt.
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