Rüstkosten

OPEX-Lexikon

Rüstkosten sind die Kosten, die beim Rüsten einer Maschine anfallen. Hierzu zählen nicht nur die anteiligen Kosten der betriebsbereiten Maschine, sondern auch der entsprechende Gemeinkostenanteil wie auch der Personalkostenanteil. Den Rüstkostenanteil erhält man, indem man den ermittelten Rüstzeitanteil mit dem Arbeitsplatzkostensatz des jeweiligen Arbeitssystems multipliziert.

Verwandte Begriffe

Siehe auch Rüsten, Rüstzeit, Rüstzeitreduktion (SMED) und Opportunitätskosten.

Mehr dazu auf der Themenseite Montage und Fertigung.

Häufige Fragen

Wie berechnet man die Rüstkosten?

Man multipliziert den ermittelten Rüstzeitanteil mit dem Arbeitsplatzkostensatz des jeweiligen Arbeitssystems. Darin stecken die anteiligen Maschinenkosten, der Gemeinkostenanteil und der Personalkostenanteil.

Warum unterschätzen viele Betriebe ihre Rüstkosten?

Weil nur die direkte Rüstzeit gerechnet wird. Am Engpass kommt der entgangene Deckungsbeitrag hinzu, den die Anlage in dieser Zeit nicht erwirtschaftet. Das sind Opportunitätskosten und sie übersteigen die reinen Rüstkosten oft deutlich.

Wie senkt man Rüstkosten?

Über die Rüstzeit. Interne und externe Rüstvorgänge werden getrennt, alles Vorbereitbare wird bei laufender Maschine erledigt, der Rest wird standardisiert und geübt. Das ist der Kern von SMED.

Zum Nachlesen: Rüsten bei Wikipedia.

Weiterführend

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