Robotics
Robotic Excellence: Automatisierung dort, wo sie sich bisher nicht gerechnet hat.
Ausgangslage
Der Fachkräftemangel trifft zuerst die Arbeitsplätze, die sich bisher nicht automatisieren ließen
Kleine Lose, viele wechselnde Varianten, Aufgaben, die sich nie ganz gleichen: Für solche Arbeitsplätze hat sich klassische Automatisierung selten gerechnet. Sie wurde geprüft und wieder verworfen. Was bleibt, ist ein einzelner Erfahrungsträger, der die Vielfalt im Kopf hat. Fällt er aus oder geht er in den Ruhestand, verschwindet das Wissen mit ihm.
Das ist kein vorübergehender Engpass. Die demografische Entwicklung nimmt genau diesen Arbeitsplätzen über Jahre die Besetzung, während die Variantenvielfalt in der Fertigung weiter zunimmt.
−35 Mio.weniger Erwerbstätige zwischen 15 und 64 Jahren bis 2050 in Europa
−220 Mio.weniger Erwerbstätige zwischen 15 und 64 Jahren bis 2050 in China
10.000 Std.braucht ein Mensch, um eine Fertigkeit wirklich zu beherrschen
Quellen: UN World Population Prospects 2024, Eurostat, NEURA Robotics Marktanalyse 2026
Ein Roboter verdient erst Geld, wenn der Prozess davor stimmt
Automatisierung verstärkt, was da ist. Ist der Takt instabil, verstärkt sie auch das. Deshalb prüfen wir zuerst den Prozess und dann die Technik.

Warum jetzt
Kognitive Robotik hat den Reifegrad erreicht, um Komplexität zu beherrschen
Drei Entwicklungen kommen zusammen und machen Arbeitsplätze zugänglich, die lange als nicht automatisierbar galten.
01
Sensorik und Aktorik
Physical AI erlaubt flexible und mobile Systeme. Der Roboter muss nicht mehr fest verkettet an einer Station stehen.
02
Lernfähigkeit
Grundfähigkeiten erlernen die Systeme in den Trainingszentren von NEURA Robotics. Den Feinschliff bekommen sie direkt an Ihrer Linie.
03
Zusammenarbeit mit Menschen
Unterstützung im Tagesbetrieb oder eigenständige Übernahme einer zusätzlichen Schicht. Beides ist möglich.
Die Partnerschaft
Prozesswissen trifft Robotertechnik
Wir arbeiten dafür mit NEURA Robotics zusammen. NEURA entwickelt seit 2019 kognitive Roboter für Industrie und Assistenz, betreibt mit dem NEURA Gym eine physische und virtuelle Trainingsinfrastruktur und beschäftigt über 1.700 Menschen in Deutschland.
Was Technik allein nicht liefert, bringen wir ein: Standardarbeit und Prozessanalyse aus über 25 Jahren Lean-Projekten, die nüchterne Bewertung der Wirtschaftlichkeit und die Begleitung der Menschen, die künftig mit diesen Systemen arbeiten.
Leonardo Group
Prozess und Veränderung
- Standardarbeit und Prozessanalyse
- Potenzial- und Wirtschaftlichkeitsbewertung
- Change Management und Qualifizierung
NEURA Robotics
Hardware und KI-Training
- Kognitive Roboter für Industrie und Assistenz
- NEURA Gym für physisches und virtuelles Training
- Neuraverse mit Marktplatz und Flottenverwaltung
Unser Angebot
Drei Bausteine, einzeln oder im Paket
01
Robotic-Potenzialcheck
Wo lohnt sich kognitive Robotik in Ihrer Fertigung wirklich? Systematische Analyse der infrage kommenden Arbeitsplätze mit Business Case.
02
Readiness und Pilotbegleitung
Ihre Standardarbeit in trainierbare Fähigkeiten übersetzen und die Pilotphase im NEURA Gym steuern, von uns begleitet.
03
Change und Qualifizierung
Akzeptanz schaffen, neue Rollen definieren, die Qualifikationsmatrix anpassen. Hier liegt unsere eigentliche Stärke.
Warum ein externer Partner
Robotikprojekte scheitern selten an der Technik
Sie scheitern am Prozess, an fehlender Akzeptanz und an mangelnder Erfahrung mit der Einführung. Drei Gründe sprechen dafür, diesen Weg nicht allein zu gehen.
01
Blick von außen
Wir bewerten Ihre Arbeitsplätze ehrlich, ohne Betriebsblindheit und ohne Rücksicht auf Abteilungsgrenzen.
02
Gebündeltes Spezialwissen
Lean, Change und Robotikprozesse liegen selten in einer Person. Für diese Aufgabe baut niemand eine eigene Vollzeitstelle auf.
03
Erfahrung aus vielen Projekten
Bewährte Methodik aus über 25 Jahren Praxis. Das macht die Einführung schneller und deutlich risikoärmer.
Unser Ansatz: Lean-Experten und Psychologen arbeiten im Tandem. So entsteht ein funktionierender Pilot und zugleich eine Organisation, die die neue Zusammenarbeit dauerhaft trägt.
Vorgehen
Ein gestuftes Programm
Die drei Stufen bauen aufeinander auf. Sie können jede einzeln buchen und nach jeder Stufe entscheiden, ob und wie es weitergeht.
Stufe 1
Potenzialcheck
Arbeitsplätze identifizieren, Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit bewerten, Business Case erstellen.
Stufe 2
Pilot
Readiness herstellen, Fähigkeiten im NEURA Gym trainieren, Kennzahlen vorher und nachher messen.
Stufe 3
Skalierung und Change
Ausweitung auf weitere Linien, Qualifizierung der Belegschaft, Verankerung in der Führungskultur.
Häufige Fragen
Was uns zu kognitiver Robotik gefragt wird
Wodurch unterscheidet sich kognitive Robotik von klassischen Industrierobotern?
Ein klassischer Roboter führt einen programmierten Ablauf aus und braucht dafür gleichbleibende Bedingungen. Ein kognitives System erlernt Fähigkeiten, erkennt seine Umgebung über Sensorik und kommt mit Abweichungen zurecht. Erst dadurch werden Arbeitsplätze mit wechselnden Varianten zugänglich.
Müssen wir unsere Produktion umbauen?
In der Regel nicht grundlegend. Die Systeme sind mobil und flexibel ausgelegt, sie ersetzen keine feste Verkettung. Welche Anpassungen nötig sind, klärt der Potenzialcheck.
Was passiert mit den Mitarbeitenden an diesen Arbeitsplätzen?
Die Erfahrung aus unseren Projekten: Es geht selten um Ersatz und meist um Stellen, die ohnehin nicht besetzt werden können. Neue Aufgaben entstehen, etwa das Anlernen und Überwachen der Systeme. Diesen Wandel begleiten wir im Baustein Change und Qualifizierung.
Wie hoch ist die Investition und wann rechnet sie sich?
Beides beantwortet der Potenzialcheck mit einem Business Case, der Investition, Trainingskosten im NEURA Gym und Amortisation gegenüberstellt. Vorher lässt sich das nicht seriös sagen, weil es stark vom Arbeitsplatz abhängt.
Warum arbeiten Sie mit NEURA Robotics zusammen?
NEURA baut die Roboter und betreibt die Trainingsinfrastruktur, wir bringen Prozesswissen und Veränderungsbegleitung ein. Diese Aufgabenteilung ist so gewollt: Die Hersteller lassen die Prozess- und Akzeptanzfragen bewusst offen.
Können wir uns die Technik vorher ansehen?
Ja. Wir organisieren Besuche bei NEURA Robotics in Riederich, einschließlich Werksrundgang und Einblick in das Gym. Sprechen Sie uns an.
Zahlen zur Einordnung
Deutschland automatisiert längst, die Qualifizierung hinkt hinterher
Die International Federation of Robotics zählt für Deutschland 449 Industrieroboter je 10.000 Beschäftigte. Das ist Platz drei weltweit, der globale Durchschnitt liegt bei 132. Seit 2019 wächst die Dichte hierzulande um rund 5 Prozent im Jahr.
Die Technik steht also. Was fehlt, ist die Verbindung zur Organisation. Der Manpower Global Manufacturing World of Work Outlook 2026 zeigt, dass 93 Prozent der Hersteller mit einer veränderten Belegschaft durch Robotik und Smart Manufacturing rechnen. Die Hälfte plant Umschulungen, 42 Prozent stellen für neue Rollenprofile ein. Gleichzeitig fürchten 45 Prozent der Beschäftigten, innerhalb von zwei Jahren durch KI oder Automatisierung ersetzt zu werden.
449Roboter je 10.000 Beschäftigte in Deutschland, IFR 2026
Platz 3weltweit bei der Roboterdichte
93 %der Hersteller erwarten eine veränderte Belegschaft
45 %der Beschäftigten fürchten Ersetzung durch KI oder Automatisierung
Deshalb beginnt Robotic Excellence bei uns mit dem Prozess und mit den Menschen, die ihn fahren. Eine Zelle, die technisch läuft und organisatorisch nicht angebunden ist, erzeugt neue Engpässe statt Entlastung.
Weitere digitale Lösungen, vom SmartScreen bis zur Simulation, finden Sie unter Digitalisierung und KI.
Der nächste Schritt
Bereit für den ersten Schritt in Richtung Robotic Excellence?
In Kooperation mit NEURA Robotics.
Kontakt aufnehmen
Ein Gespräch zeigt, ob wir passen
Ein Anruf reicht, um herauszufinden, ob wir zueinander passen. Sie schildern uns, woran es gerade hakt, wir sagen Ihnen offen, ob wir dafür die Richtigen sind. Wenn ja, schlagen wir einen ersten Schritt vor. Wenn nein, sagen wir Ihnen auch das.
- Telefon+49 (0) 89 230323-25
- E-Mailinfo@leonardo-group.com
- Ihr AnsprechpartnerOliver Ballhausen, Geschäftsführender Gesellschafter
- AdressenLeopoldstr. 8 bis 10, 80802 München
Rudolf-Diesel-Ring 4a, 82266 Inning am Ammersee
Route nach München planen
Anfrage zu Robotic Excellence
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