XYZ-Analyse
OPEX-Lexikon
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Die XYZ-Analyse teilt Artikel nach der Regelmäßigkeit ihres Verbrauchs ein. X-Artikel werden gleichmäßig verbraucht, Y-Artikel schwankend, Z-Artikel unregelmäßig. Zusammen mit der ABC-Analyse steuert sie Disposition und Bestände.
Die XYZ-Analyse ist ein Verfahren der Materialwirtschaft in der Betriebswirtschaftslehre, bei dem meist anhand von empirischen Erfahrungen, Ergebnisse von Stücklistenauflösungen oder durch die Ermittlung von variations- bzw. schwankungskoeffizienten Gütern und Artikeln einer Klassifikation bezüglich ihrer Umsatzregelmäßigkeit (Verbrauch und dessen Vorhersagbarkeit) zugeordnet werden.
Artikel, die sehr regelmäßig und in einigermaßen konstanten Stückzahlen verkauft werden (z. B. Energiesparlampen), werden als X-Artikel bezeichnet, während die Z-Klasse solche Artikel beinhaltet, deren Verkauf sehr unregelmäßig oder sogar stochastisch verläuft (wie z. B. Ersatzteile). Bisweilen wird die XYZ-Analyse auch als RSU-Analyse bezeichnet, mit R für regelmäßig, S für saisonal/
Zusammengefasst gestalten sich Klassen wie folgt:
X konstanter Verbrauch, Schwankungen sind eher selten Y stärkere Schwankungen im Verbrauch, meist aus trendmäßigen oder saisonalen Gründen Z völlig unregelmäßiger Verbrauch
Die XYZ-Analyse wird in der Material Requirement Planning (Materialbedarfsplanung), aber auch in der Lagerplanung und in der Kalkulation angewendet. Dabei wird sie oftmals mit der ABC-Analyse verbunden. Diese Kombination wird auch als ABC/
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Quelle: Wikipedia, Artikel „XYZ-Analyse“ (bearbeitet, Lizenz CC BY-SA 3.0, Autoren in der Versionsgeschichte)
Grundlage ist der Verbrauch je Periode, meist je Woche oder Monat, über mindestens ein Jahr. Daraus wird der Variationskoeffizient berechnet: Standardabweichung geteilt durch den Mittelwert. Je kleiner er ist, desto gleichmäßiger der Verbrauch.
Übliche Grenzen: X bis 25 Prozent, Y bis 50 Prozent, Z darüber. Viele Unternehmen passen die Grenzen an ihr Sortiment an.
Beispiel: Ein Artikel wird in vier Monaten 100, 110, 90 und 100 Mal verbraucht. Der Mittelwert liegt bei 100, die Standardabweichung bei rund 8. Der Variationskoeffizient von rund 8 Prozent macht ihn zum X-Artikel.
Kombiniert mit der ABC-Analyse entstehen neun Felder, aus denen sich die Beschaffung ableiten lässt:
Die ABC-Analyse ordnet Artikel nach ihrem Wertanteil, die XYZ-Analyse nach der Gleichmäßigkeit ihres Verbrauchs. Erst zusammen zeigen sie, wie ein Artikel am besten beschafft wird.
Man teilt die Standardabweichung des Verbrauchs durch den durchschnittlichen Verbrauch je Periode. Das Ergebnis wird meist in Prozent angegeben.
Häufig X bis 25 Prozent, Y bis 50 Prozent und Z darüber. Verbindlich sind diese Werte nicht, jedes Unternehmen legt sie für sein Sortiment fest.
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