Prozessorientierung

OPEX-Lexikon

Jede Arbeit lässt sich als Prozess beschreiben, der aus einer Folge von Verrichtungen besteht. Die Prozessorientierung führt zu einer besseren abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit. An Stelle von Einzeloptimierungen wird eine Gesamtoptimierung des Prozesses angestrebt.

  • Analysieren und definieren der Prozesse im Unternehmen, z.B. Management, Marketing, Produktentwicklung, Produktion, Logistik, Controlling.
  • Gestalten einer prozessorientierten Ablauforganisation, Bildung von Organisationseinheiten, die ganze Prozessketten bearbeiten (Prozessverantwortliche und -teams).
  • Förderung des Prozessdenkens der Mitarbeitenden. Optimierung der Prozessketten.

Wichtig ist, die Mitarbeiter bei Organisationsänderungen mit einzubeziehen Nur so wird eine hohe Akzeptanz und Wirksamkeit der Maßnahmen gewährleistet. Betroffene sollen zu Beteiligten werden. Es ist unerlässlich, dass sich Organisationen dynamisch verhalten und sich ständig weiterentwickeln (Organisationsentwicklung), denn: Ein Unternehmen kann nur dann Überleben, wenn seine Lerngeschwindigkeit größer ist als die Änderungsgeschwindigkeit seines Umfeldes.

Mehr dazu unter Operational Excellence.

Quelle: Urs, Peter: Führungssituationen souverän meistern. Ein Führungsbrevier mit 53 Kompakttheorien und Checklisten

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