Shopfloor Management

OPEX-Lexikon

Shopfloor Management bezeichnet ein Führungssystem, bei dem Kennzahlen, Regelkommunikation und Führungsroutine am Ort der Wertschöpfung zusammenkommen. Führungskräfte und Team treffen sich täglich kurz vor einem Board, besprechen Abweichungen und legen Maßnahmen fest.

Die vier Bausteine in Kurzform

  • Wenige Kennzahlen, täglich aktuell und vom Team selbst gepflegt
  • Ein Board mit Soll, Ist, Abweichung, Maßnahme, Verantwortlichem und Termin
  • Kurze tägliche Runden, kaskadiert von der Schicht bis zur Werkleitung
  • Führungskräfte, die im Prozess stehen und fragen, statt Lösungen zu diktieren

Einordnung

Shopfloor Management gehört zum Lean Management und ist der Baustein, der darüber entscheidet, ob eine Verbesserung im Alltag hält. Typische Kennzahlen am Board sind Sicherheit, Qualität, Termintreue, Ausbringung und OEE. In administrativen Bereichen heißt dasselbe Prinzip meist Teamboard oder Daily.

Analog oder digital

Viele Werke beginnen am Whiteboard, weil sich die tägliche Runde dort leicht einüben lässt. Das ist besser als gar kein Anfang. Die Richtung ist trotzdem digital: Ein Bildschirm zeigt die Kennzahlen zum Schichtbeginn aktuell, führt die Maßnahmen mit Verantwortlichem und Termin und sammelt die Daten, mit denen sich später auch KI-gestützt auswerten lässt. Wo Bildschirm und Daten vorhanden sind, lohnt es sich, gleich digital zu starten, zum Beispiel mit dem Leonardo SmartScreen.

Ausführlich mit Einführungsweg, Wirkungen und dem Weg zum digitalen Board: die Themenseite Shopfloor Management. Methode, Systemgestaltung und Seminare im Detail: shopfloor-management.de.
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