Black Box-Lieferanten werden frühzeitig in die Produktentwicklung des Herstellers einbezogen. Das Soll-Profil definiert der Hersteller im Lasten- und Pflichtenheft. Im Rahmen der Realisierung der Anforderungen werden dem Lieferanten große Freiheiten eingeräumt. Sein Leistungspotenzial ist sehr hoch. Bei japanischen Lieferanten entfallen wertmäßig ca. 62% der Bezüge auf diese Gruppe. Europäische (39 %) und amerikanische (16 %) […]
weiterlesenUnter Betriebsmitteln sind alle beweglichen und unbeweglichen Anlagegüter zu verstehen, die zur betrieblichen Leistungserstellung dienen. Im betriebswirtschaftlichen Bereich lässt sich mit dieser Definition durchaus zurechtkommen. In steuerlicher Hinsicht wird üblicherweise nach Betriebseinrichtungen (bewegliche Anlagegüter) und Grundstücken und Gebäuden (immobile Anlagegüter) unterschieden. Anders sieht es bei den Techniken aus. Hier werden unter Betriebsmitteln im allgemeinen Sprachgebrauch […]
weiterlesenDie Betriebsdatenerfassung dient der Erfassung und Ausgabe betrieblicher Daten in digitaler Form. Die Daten werden dabei entweder automatisch oder manuell erfasst, um sie am Ort ihrer Verarbeitung zur Verfügung zu stellen. BDE umfasst neben der Erfassungs- und Ausgabefunktionalität zusätzlich noch bestimmte Vorverarbeitungs- und Aufbereitungsfunktionalität. BDE ist eine notwendige Voraussetzung für eine Automatisierung der Fertigungssteuerung. Motivation […]
weiterlesenDer Bestellpunkt dient als „Auslöser“ zur rechtzeitigen Nachbestellung bei der Materialbeschaffung. Es wird ein Bezug entsprechend der speziellen Anforderungen so gewählt, dass der Vorlauf genügt, der durch die Bestellung aufgrund des Bestellpunktes ausgelöst wird, um die Wiederbeschaffungszeit und eine spezifische Sicherheitszeit im Beschaffungsprozess abdecken zu können. Folgende Bestandsstrategien sind üblich: Bestellpunktverfahren: Nachbestellung mit konstanter Bestellmenge […]
weiterlesenBestände werden erzeugt durch – Aktivierung von Aufträgen – Auffüllen von Mindestbeständen – Erzeugung von Sicherheitsbeständen – Vorratsfertigung – Mindestbestellmengen – Bevorratung aufgrund langer Wiederbeschaffungszeiten – Mengenerhöhung im Beschaffungsbereich – Disposition- und Bestellfehler – Früh-/Spätlieferungen von Lieferanten – all time-Bedarfe (Auslauf von Beschaffungsteilen) – Konzeptionsschwächen im Materialmanagement – Beschaffungsengpässe – lange Durchlaufzeiten – unangemessene Fertigungstiefen […]
weiterlesenDer Beschaffungsprozess begleitet und erfüllt alle beschaffungslogistischen Aufgaben bis zur Warenannahme und Rechnungsprüfung und umfasst die Bedarfsermittlung, Lieferantenauswahl, Bestandsplanung und -führung sowie die Bestellabwicklung.
weiterlesenDie Tätigkeiten der Beschaffung gehen weiter als die des Einkaufs. Auch strategische Aspekte können unter dem Begriff subsumiert werden. Eine Beschaffung bezieht sich auf die Gewährleistung der Beschaffungsmarktsituation und der Versorgungssicherheit eines Unternehmens (Erlangung von Verfügbarkeitsgewalt). Quelle: Werner, Hartmut: Supply Chain Management – Grundlagen, Strategien, Instrumente und Controlling, Gabler
weiterlesenBenchmarking ist ein systematischer Bewertungsprozess, bei dem die Leistungen entweder innerhalb eines Unternehmens (internes Benchmarking), mit branchengleichen, führenden Konkurrenten (wettbewerbsfokussiertes Benchmarking) oder mit branchenverschiedenen, führenden Unternehmen (funktionales Benchmarking) verglichen und bewertet werden. Der Begriff stammt aus der Topographie. Ein Benchmark ist ein Bezugspunkt oder eine Maßeinheit für Vergleiche. Das Leistungsniveau gibt einen Richtwert vor, der […]
weiterlesenBSC ist ein Konzept zur Messung, Dokumentation und Steuerung der Aktivitäten eines Unternehmens bzw. einer Organisation im Hinblick auf seine Vision und Strategie.* Die starke Finanzorientierung sowie der verengte Blick auf die Spitzen-Kennzahl war Anlass, die Balanced Scorecard zu entwickeln. Sie führt die Perspektiven der Finanzen, der Kunden, der Prozesse sowie die der Mitarbeiter zusammen, […]
weiterlesenPoka Yoke war zu Beginn unter „Baka Yoke“ bekannt. Baka Yoke bedeutet auf japanisch „Narrensicher“. Da die Arbeiter, die diese Methode anwandten, diesen Begriff als ihnen gegenüber abfällig empfanden, wurde er in Poka Yoke umgewandelt. Poka Yoke lässt sich mit „Fehlersicherung“ übersetzen. Ziel hierbei ist es, unbeabsichtigte Fehler zu vermeiden, zu erkennen und vorzubeugen. Um […]
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