Leistungsmanagement Der Pitch ergibt sich aus der Multiplikation der Verpackungseinheit [Stück] mit dem Kundentakt. Er definiert den Zeitabstand, in dem Arbeit am Schrittmacherprozess freigegeben wird und fertige Produkte entfernt werden. In der Regel wird versucht, den Zeitabstand nach der Behältergröße für Endprodukte auszulegen. Der Pitch lässt sich auch als Management-Zeitrahmen auffassen, der einen Soll-Ist-Vergleich der […]
weiterlesenNivellieren bedeutet, die Gesamtstückzahl für ein bestimmtes Produkt in Tagesmengen einzuteilen. Glätten bedeutet, diese Tagesmengen in weitere Teilmengen zu zerlegen. Die geglättete Produktion ist die billigste Methode der Güterproduktion. Durch Eliminieren der Schwankungen in Bezug auf Sorte und Menge sowie durch geringe Umlaufbestände wird eine hohe Effizienz des Werks insgesamt erzielt. Das Glätten an der […]
weiterlesenKennzahlen sind Zahlen, die quantitativ erfassbare, komplexe Sachverhalte in konzentrierter Form abbilden. Sie dienen als Instrument der Messung der Erfüllung der strategischen Anforderungen an den Material- und Warenfluss, daraus abgeleiteter Ziele und gesetzter Prämissen der Planung. Ganz lapidar stellt eine Kennzahl das Verhältnis von zwei Zahlen dar (in der Regel Messgrößen). Erst durch „beleben“ der Kennzahl mit Zielen oder […]
weiterlesenModel-Mix-Produktion ist der westlich geprägte Lösungsansatz für die Produktion einer Vielzahl von unterschiedlichen Varianten eines Typs mit individuellen Fertigungszeiten auf einem Band in stets optimierter, wechselnder Reihenfolge. Dabei wird auf Rechnerprogramme zurückgegriffen, die sich z.B. an der Bauartschwere, der aktuellen Füllung eines Model-Mix-Puffers und der zu erwartenden Variantenvielfalt orientieren, um – betrachtet über ein schwimmendes […]
weiterlesenSchlanke Produktion, Lean Manufacturing Lean Production ist ein von John F. Krafcik geprägter Begriff für die Toyota-Produktionsmethode. Krafcik war als Mitarbeiter des MIT (Massachusetts Institute of Technology) für die Entwicklung der statistischen Grundlagen und die Erfassung und Auswertung der Produktions- und Umfelddaten der in die Studie »The Machine that Changed the World« (Die zweite Revolution in […]
weiterlesenKanban (japanisch) bedeutet „Karte“ / „Tafel“ / „Beleg“ Kanban ist eine Methode der Produktionsablaufsteuerung. Das auch Hol-, Zurufprinzip oder Pull-Prinzip genannte Vorgehen orientiert sich ausschließlich am tatsächlichen Verbrauch von Materialien am Bereitstell- und Verbrauchsort. Kanban ermöglicht eine Reduzierung der Bestände von Produkten, die für die Produktion benötigt werden. Ziel ist es die gesamte Wertschöpfungskette auf der ersten Fertigungs-/Produktionsstufe […]
weiterlesenHancho ist der japanischer Begriff für einen Gruppenleiter, der die unterste Führungsebene in der Produktion darstellt und sechs bis zehn Mitarbeiter betreut.
weiterlesenHeijunka Die geglättete Produktion bedeutet eine weitere Feineinteilung der nivellierten Produktion und erfordert eine weitere Reduzierung der Umrüstzeiten. Das Niveau der geglätteten Produktion wird direkt von dem Niveau des Umrüstens bestimmt. Darüber hinaus ist es unerlässlich, vielfach qualifizierte Mitarbeiter auszubilden, Einrichter und Bediener für automatisierte Vorrichtungen zu trainieren sowie im Montagebereich entsprechend geschulte Logistiker einzusetzen. Wenn man bis hierher […]
weiterlesenForm der Fertigung, bei der ein Werkstück zusammen mit allen zu montierenden Bauteilen als vorkommissionierter Bausatz durch eine Montagelinie fließt. Diese Form der Fertigung ist besonders für Linien geeignet, an der zahlreiche Varianten in geringen Stückzahlen gefertigt werden. Diese Fertigungsweise ermöglicht minimale Durchlaufzeiten (optimaler Cash-Flow) und schnelles, zielgenaues Reagieren auf Probleme beugt menschlichen Fehlern durch Bauteilverwechslung vor (optimale Qualität). Der […]
weiterlesenradio-frequency identification, deutsch: „Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen“ RFID ermöglicht die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen und erleichtert damit erheblich die Erfassung von Daten (umgangssprachlich auch Funketiketten genannt). Ein RFID-System besteht aus einem Transponder, der sich am oder im Gegenstand bzw. Lebewesen befindet und einen kennzeichnenden Code enthält, sowie einem Lesegerät zum Auslesen dieser Kennung. RFID-Transponder […]
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