Nach REFA ist “t” die Zeit, die bei der Vorbereitung eines Auftrages oder einer Serie einmal anfällt; d.h. die Vorbereitung des Arbeitssystems, sowie das Rückversetzen des Arbeitssystems in den ursprünglichen Zustand. Die Rüstzeit besteht aus Rüstgrundzeit, Rüsterholungszeit und Rüstverteilzeit. REFA hat als wesentliches Ziel, die Ermittlung von Planzeiten; es steht also eine synthetische Betrachtungsweise im Vordergrund. Um diese Definition […]
weiterlesenEPO Die ergebnisorientierte Prozessoptimierung hat zum Ziel, Prozessveränderungen auf deren Nutzen hin zu untersuchen und zu bewerten. Im Vordergrund steht eine kurze und pragmatische Vorgehensweise, die schnelle Ergebnisse liefert. EPO zeigt vor Realisierung des Projekts die möglichen Potentiale zur Kostensenkung auf und kann während des Projekts zum Monitoring der definierten Ziele verwendet werden. Grundlage dieser […]
weiterlesenengl. „zuerst herein – zuerst hinaus“ gleichbedeutend mit „First-Come First-Served“ bzw. FCFS FIFO bezeichnet jegliche Verfahren der Speicherung, bei denen diejenigen Materialien/Elemente, die zuerst gelagert/gespeichert wurden, auch zuerst wieder aus dem Lager/Speicher entnommen werden. Das gegenteilige Prinzip wird als „Last In – First Out-Verfahren“ (LIFO) bezeichnet. Weitere ähnliche Prinzipien sind das „Highest In – First Out-Verfahren“ (HIFO), […]
weiterlesenFünf S (5S auch 6S) „Ordnung und Sauberkeit“ ist eine Zustandsbeschreibung unseres Lebensumfeldes. Das Umfeld bzw. die Umgebung, in der wir uns aufhalten, hat einen bedeutenden Einfluss auf unser Wohlbefinden. Das gilt auch für unsere Arbeitsumgebung und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz. In einer sauberen und wohlorganisierten Umgebung, in der die Dinge am rechten Platz liegen, ist […]
weiterlesenHeijunka Die entscheidenden Faktoren im Wettbewerb sind Kosten, Zeit, Qualität und Flexibilität („strategisches Viereck“). Sie werden von der Schlüsselgröße Wissen umgarnt. Grundsätzlich hat sich ein Supply Chain Management hinsichtlich sämtlicher Erfolgsfaktoren sollte diese Größen gleich stark gewichten (Zielharmonie). Temporär Faktor majorisieren. Zum Beispiel dominiert die Zeit, wenn eine Unternehmung einen Markt als Pionier bearbeiten möchte. […]
weiterlesenBegriff aus japanischen Produktionskonzepten Heijunka bedeutet die Produktion zu sequenzieren und zu glätten. Die Produktionsmenge wird in kleine Losgrößen aufgeteilt. Ziel: jedes Modell wird mindestens einmal pro Tag hergestellt. Hiermit wird der schwankenden Nachfrage des Marktes und dem Variantenreichtum Rechnung getragen. Dieses Prinzip heißt “one piece flow”. Die Anwendung von Heijunka führt zur Beseitigung von […]
weiterlesenJIT, auch „bedarfssynchrone Produktion“ Dispositionsverfahren zur Materialbeschaffung, in dem in der Regel mittels Rahmenverträgen und mit Hilfe der IT unterstützten Lieferabrufen (z.B. durch EDI) eine zeitgenaue Anlieferung von Bedarfsmaterial erreicht wird, um am Bedarfs-Ort eine Lagerhaltung möglichst zu vermeiden. Beste deutsche Übersetzung: Lagerlose Fertigung. Kanban ist eine Untermenge von JIT, die weit höhere Ansprüche an […]
weiterlesenKombination aus den beiden japanischen Wörtern Kai (Veränderung, Wandel) und Zen (Veränderung zum Besseren) Steht allgemein für „kontinuierliche Verbesserung“, schrittweise Verbesserung einer Aktivität zur Erzeugung von mehr Wert und weniger muda. Auch Point-Kaizen und Process-Kaizen genannt. Steht im Gegensatz zur Radikalen Verbesserung (Kaikaku). Im engeren Sinne ist eine ständige/inkrementelle Verbesserung gemeint, in die Führungskräfte wie […]
weiterlesenKaizen bedeutet die Einleitung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (Continuous Improvement Process). Unternehmensaktivitäten sind dauerhaft auf die Steigerung des Konsumentennutzens ausgerichtet. Kaizen ist eine Methode „der kleinen Schritte“, die besagt, dass sich Veränderungen nicht sprunghaft, sondern allmählich einstellen. Der Ansatz ist Bestandteil eines in der Unternehmensphilosophie verankerten Qualitätselementes. Kaizen Management beruht auf den 14 Punkten von Deming (Deming […]
weiterlesenEin Qualitätsmanagement-System des Total-Quality-Management. Es wurde 1988 von der European Foundation for Quality Management (EFQM) entwickelt. Ziel des Modells ist die umfassende Verbesserung der Qualität, Identifikation von Qualität als Wettbewerbsvorteil, Verbesserung der Weltmarktposition von europäischen Unternehmen, Verfügbarmachung von „Best-Practice“ Erfahrungen; Förderung umfassender Qualität als zentrales Unternehmensziel. Der Kerngedanke des Modells ist die gezielte Analyse von Stärken […]
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